Absolut gelungene Premiere

29. Februar 2020 agvs-upsa.ch – Rund 1700 Fachleute aus dem Autogewerbe fanden am Freitag und Samstag den Weg in die Messe Luzern an die «Autotechnik Days» der Hostettler Autotechnik AG. Sie bereuten die Reise nicht und lobten die Premiere des Events durchgehend. Die AGVS-Medien begleiteten die Fachveranstaltung als offizieller Medienpartner.

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Marcel Stocker, Leiter Automotive bei der Hostettler Autotechnik AG, und sein Team sorgten für eine absolut gelungene Premiere der «Autotechnik Days» in der Messe Luzern.


sco/jas/cst. Es entbehrte nicht einer gewissen Ironie: Eine Stunde nach der Eröffnung der «Autotechnik Days» wurde bekannt, dass der Auto-Salon 2020 nicht stattfinden wird. Während Jahren war die Hostettler Autotechnik AG ein fixer Bestandteil der Halle 7 an der Geneva International Motor Show (GIMS). Die Fachmesse der Zulieferer in besagter Halle 7 fiel der inhaltlichen Neuausrichtung der GIMS zum Opfer. Wo während Jahrzehnten die Anbieter von Werkstatteinrichtungen, Werkzeugen, Schmierstoffen, Verbrauchsmaterialen und Chemikalien ihre Produkte und Dienstleistungen angeboten hatten, sollten vom 5. bis 15. März die verschiedenen alternativen Antriebstechnologien im Fokus stehen – inklusive Testfahren mit Elektro-, Hybrid- und CNG-Fahrzeugen. Für die Zulieferer war kein Platz mehr.

Sie suchten nach Alternativen, um den Dialog mit ihren Kunden, den Garagisten und Fachleuten des Schweizer Autogewerbes aufrechtzuerhalten. Die Ansätze der grossen Player der Branche hätten unterschiedlicher nicht sein können: Die ESA zog mit neuem Konzept in Halle 1 und wurde zum Opfer der Absage der GIMS. Die Swiss Automotive Group mit ihren Marken Derendinger, Technomag oder Matik hatte bereits 2016 mit Erfolg die Swiss Automotive Show (SAS) ins Leben gerufen. Und die Hostettler Autotechnik AG organisierte mit den «Autotechnik Days» erstmals ihre eigene Fachveranstaltung.

Nicht der Verkauf solle im Zentrum stehen, sondern die Vermittlung von Know-how. Entsprechend viel Gewicht legten die Veranstalter um Marcel Stocker, Leiter Automotive bei der Hostettler Autotechnik AG, auf die insgesamt 17 Workshops. Das Themenspektrum der in aller Regel sehr gut besuchten, rund 30-minütigen Workshops war breit gefächert: Von Garagenkonzepten, über Tuning, Batterietechnologie und Turboladertechnik bis zu Marketing und digitalen Tools reichte die Palette.

Natürlich gab es auch Verkaufsaktionen für die insgesamt 1700 Besucherinnen und Besucher. Diese wurden rege genutzt, wie verschiedene Aussteller gegenüber den AGVS-Medien konstatierten. Nach zwei Messetagen durften die Verantwortlichen ein sehr positives Fazit ziehen: «Wir erhielten durchwegs gute Rückmeldungen, sowohl von den Kundinnen und Kunden als auch von den Lieferanten», sagt Marcel Stocker, verantwortlich für die «Autotechnik Days». Er ergänzte: «Wir waren sehr froh, dass der Event durchgeführt werden konnten.» Denn nach dem Entscheid des Bundesrats am Freitagvormittag, alle Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern zu verbieten, war während ein paar Stunden unklar, ob das Forum, wie geplant, fortgeführt werden konnte.

«Zum Glück verfügten wir über ein gutes Besuchermanagement», so Marcel Stocker. Um sicherzustellen, dass kein Eintritt mehrfach gezählt wird, wurde jeder, der das Messegelände kurz verliess – sei es, weil er etwas im Wagen vergessen hatte, oder um eine Zigarette zu rauchen – per Scan der Akkreditierung erfasst… Man wollte auf keinen Fall die 1000er-Marke übertreffen. Mit 900 Besucherinnen und Besucher am Freitag erreichte man eine sehr gute Auslastung. Und selbst wenn nicht alle Cars – eine gewisse Angst vor dem Coronavirus blieb wohl doch – am Samstag gut besetzt in Luzern eintrafen, konnten auch am zweiten Tag nochmals 800 Besucherinnen und Besucher gezählt werden.


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Obwohl er wegen des Coronavirus um die «Autotechnik Days» bangen musste, strahlte Peter Hostettler von der Hostettler Group am Schluss über einen rundum gelungenen Event.

Doch nicht nur Gäste in der Messe Luzern profitierten, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hostettler selbst, die durch die Organisation des Events als Team und während der Einsätze vor Ort enger zusammenrückten. «Die Autotechnik Days waren eine gute Plattform, um sich mit Kunden auszutauschen und Gespräche zu führen», erklärt Marcel Stocker. «Ob an der Bar, die von uns betrieben wurde oder beim Feierabendbier: Es gab zahlreiche Gelegenheiten, Kontakte zu pflegen. Das ist sehr wertvoll. Genauso wie die Organisation, welche wohl die beste Teambildungsmassnahme war.»

Voll des Lobes war auch Peter Hostettler von der Hostettler Group, der selbst etliche Workshops besuchte. «Ich habe riesige Freude. Es macht richtig Spass und auch alle Lieferanten und Kunden, mit denen ich bislang gesprochen haben, fanden den Anlass toll.» Auf die Problematik betreffend Coronavirus und die Gefahr angesprochen, dass der Event nicht hätte durchgeführt werden können, meinte er: «Wir haben am Freitag einen Antrag gestellt beim Kanton und ich bin sehr froh, dass wir das OK und die Freigabe samt Stempel vom Kanton bekamen. So waren wir abgesichert.»

Die ausführliche Berichterstattung und das Video zu den «Autotechnik Days» finden Sie hier oder später im AUTOINSIDE April 2020
 

 

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Rundum zufriedene Co-Host

Auch die drei Co-Hosts und langjährigen Partner der Hostettler Autotechnik AG ziehen nach den «Autotechnik Days» eine durchwegs positive Bilanz.
 
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Carlos Deza, Geschäftsführer Abt AG
«Wir sind sehr zufrieden mit dieser Veranstaltung. Die Kunden, die wir an den zwei Tagen in Luzern treffen durften, sind wirkliche Fachleute. Dazu kommt, dass rund 90 Prozent der Hostetter-Kunden auch unsere Kunden sind. Das Format der Autotechnik Days ist ideal für die Kundenpflege. Wir konnten auch einige Verkäufe abschliessen und Offerten erstellen. Viele Besucher interessieren sich für die Proadas von Corghi. Das System kombiniert die Kalibrierung mit der Einstellung der Lenkgeometrie, spart viel Zeit und dadurch auch Kosten.»
 
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Markus Ernst, VR-Präsident Karl Ernst AG
«Ich bin sehr zufrieden mit den Autotechnik Days. Die Besucher waren nicht nur sehr zahlreich, sondern auch von grosser Fachkenntnis. Was uns in Luzern entgegenkommt: Wir konnten hier auch verkaufen, da wir nicht direkt an den Garagisten liefern, sondern über unsere exklusive Partnerschaft mit Hostettler. In Genf konnten wir unsere Produkte zwar präsentieren, aber nicht verkaufen. Wir wussten also nie, was uns die zweiwöchige Präsenz in Genf wirklich brachte.»
 
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Louis Huwyler, Geschäftsleiter Safia
«Es ist ein sensationeller Event und ausserdem eine ganz andere Stimmung als in Genf. Die Autotechnik Days sind ein Zusammenkommen von Fachleuten und nur schon das sorgt für eine ganz andere Atmosphäre als bei einer Publikumsmesse wie der GIMS. Wir haben hier sehr gute Kontakte schliessen können, werden nun neue Projekte angehen und es sind sogar einige Aufträge reingekommen. Und falls die Hostettler Group uns bei der nächsten Austragung wieder dabeihaben möchte, sind wir von Safia sind sofort wieder mit von der Partie!»
 
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