News der Autobranche im Ticker


In Zeiten der Corona-Krise

27. März 2020 agvs-upsa.ch. Gemeinsam sind wir stark: Urs Wernli richtet sich an AGVS-Mitglieder, Garagisten und Chargenträger, Kolleginnen und Kollegen sowie Partner des AGVS. Hier gehts zum «Lettre du Président».


ESA-GV findet schriftlich statt

7. April 2020 agvs-upsa.ch – Die traditionelle ESA-GV in Interlaken kann dieses Jahr nicht stattfinden. Aufgrund der Coronakrise und des Verbots von öffentlichen und privaten Veranstaltungen findet die Generalversammlung am 14. Mai auf schriftlichem Weg statt.

sco. Die ESA unterrichtete ihre Mitinhaberinnen und Mitinhaber via Newsletter von der Absage der traditionell im Kursaal Interlaken stattfindenden Generalversammlung. «Ausserordentliche Situationen erfordern besondere Massnahmen», schreibt die ESA.

Die Absage ist umso bedauerlicher, weil die ESA dieses Jahr ihr 90-jähriges Bestehen feiert und dieses Jubiläum auch an der GV begehen wollte. Rechtlich ändert sich durch die Absage des «physischen» Anlasses im Berner Oberland nichts. Die Genossenschafter erhalten sämtliche erforderlichen Unterlagen im Laufe des Aprils per Post und können ihre Meinung schriftlich äussern.

Die ESA-Geschäftsstellen (mit Ausnahme von Giubiasco) sind weiterhin geöffnet. Ebenso werden die Schweizer Garagisten einmal täglich mit Waren beliefert. Bestellungen, die bis 9.00 Uhr eingehen, werden bis Mitte Nachmittag geliefert. Das gilt auch für ESA-Kunden im Tessin und im Engadin. Abholungen sind weiterhin möglich – unter Einhaltung der Hygienevorschriften des Bundes.


Alle Waschanlagen müssen schliessen

3. April 2020 agvs-upsa.ch – Kurz vor dem Wochenende gibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bekannt, dass alle Waschanlagen, ob bedient oder nicht, geschlossen werden müssen.

os/jas. Das BAG teilte dem AGVS am Freitag kurz vor 17 Uhr mit, dass Garagisten ihre Waschanlagen – bedient oder unbedient – schliessen müssen, ausgenommen im Hinblick auf Werkstattarbeiten und damit für den internen Gebrauch. Bekannt war bereits seit dem 28. März 2020 (AGVS hatte informiert), dass die nicht bedienten Waschanlagen geschlossen werden müssen. Es möge zwar sein, dass bei den Waschanlagen die Hygieneregeln im Vergleich zu anderen Betrieben relativ gut umsetzbar wären. Dennoch sind – im Sinne der Gleichbehandlung – alle Betriebe, die nicht zur Deckung des alltäglichen Lebensbedarfs notwendig sind, zu schliessen.

Alle Details zum BAG-Entscheid


Kostenlose Rechtsberatung für AGVS-Mitglieder

3. April 2020 agvs-upsa.ch – Gerade in Zeiten von Corona sehen sich viele AGVS-Mitgliedern mit rechtlichen Fragen konfrontiert. Die Rechtsberatung des AGVS hilft schnell und unkompliziert. AGVS-Mitglieder profitieren von einer kostenlosen Erstberatung.

cst. Unklarheiten mit und Fragen zu Mitarbeitenden? Schwierigkeiten bei der Beantragung von Finanzhilfen oder Kurzarbeit? Aktuelle Fragen, die in den letzten Wochen an den AGVS-Rechtsdienst gestellt wurden. Vermehrt profitierten AGVS-Mitglieder in den Wochen seit Ausbruch der Corona-Pandemie und den bundesrätlichen Massnahmen zu deren Eindämmung vom Rechtsdienst des Verbands. «Ob mit telefonischen oder schriftlichen Stellungnahmen: Wir analysieren die Rechtslage, führen eine Ersteinschätzung durch und beraten die Mitglieder für das weitere Vorgehen», sagt AGVS-Juristin Olivia Solari. Auf diesem Weg könnten bereits sehr viele rechtliche Probleme gelöst und Unsicherheiten unkompliziert, vertrauensvoll und schnell erledigt werden – womit die AGVS-Garagen erheblich an Kosten und Zeitaufwand sparen würden. Diese erste Rechtsberatung ist für Mitglieder kostenlos.

Alle weiteren Details dazu


Bundesrat erhöht Liquiditätshilfe klar


3. April 2020 agvs-upsa.ch – An seiner Sitzung vom 3. April 2020 hat der Bundesrat beschlossen, das Bürgschaftsprogramm für COVID-Überbrückungskredite aufzustocken. Aufgrund der grossen Nachfrage beantragt er dem Parlament, den bestehenden Verpflichtungskredit um 20 Milliarden auf insgesamt 40 Milliarden Franken zu erhöhen. Alle Details dazu.

 
 

Generalversammlungen: Wichtige Informationen für Garagisten

2. April 2020 agvs-upsa.ch – Bis 19. April 2020 ist es in der Schweiz verboten, öffentliche oder private Veranstaltungen durchzuführen. Das betrifft auch die Generalversammlungen von AGVS-Sektionen und AGVS-Mitgliedern.
 
Das zur Bekämpfung des Coronavirus vom am 16. März erlassene Versammlungsverbot betrifft öffentliche und private Veranstaltungen, einschliesslich Sportveranstaltungen und Vereinsaktivitäten. Das Verbot gilt bis 19. April – eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen.

Aufgrund zahlreicher Anfragen aus den Sektionen und von Mitgliederbetrieben, deren General- oder Mitgliederversammlungen im ersten Halbjahr 2020 anstehen, hat der AGVS ein Factsheet zum Thema und einen Musterbrief erarbeitet. 

Das Factsheet mit den Antworten auf die rechtlichen Fragen finden Sie hier.

Der Musterbrief an die Mitglieder resp. Aktionäre steht hier zum Download bereit.
 


Mobility: Autos in Monatsmiete und zu Selbstkostenpreisen

2. April 2020 agvs-upsa.ch – Carsharinganbieter Mobility transferiert in der Corona-Krise bis zu 25 Prozent seiner Autos aus dem Tagesgeschäft in ein neues, temporäres Angebot für Monatsmieten. Dies, um die Mobilität in der Schweiz sicherzustellen und gleichzeitig Kosten einzudämmen.
 

pd/jas. Seit der Bundesrat am 13. März 2020 verschärfte Massnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekanntgab, sind Schweizerinnen und Schweizer dazu angehalten, nur noch im Bedarfsfall unterwegs zu sein. Seither haben sich die Buchungen an einzelnen Mobility-Standorten fast halbiert. Darauf reagiert das Unternehmen: «Es macht betriebswirtschaftlich keinen Sinn, Autos zu betreuen, die nicht gefahren werden», erklärt Geschäftsführer Roland Lötscher. «Deshalb reduzieren wir unser Angebot temporär und bieten diese Autos im Gegenzug Privaten und Firmen zur Langzeitmiete an, insbesondere solchen im Gesundheitswesen. So tragen wir dazu bei, die Mobilität in der Schweiz auch in diesen schwierigen Zeiten aufrecht zu erhalten. Ausserdem bieten wir eine weitere Alternative zum öffentlichen Verkehr.» Das Volumen liegt vorerst bei bis zu 25 Prozent der schweizweit 3120 Mobility-Fahrzeuge. Dabei kommen vor allem Autos aus dichten Mobility-Angebotsgebieten zum Einsatz, sodass die Verfügbarkeit für die bestehenden Kunden hoch bleibt.
 

Die Mobility-Monatsmiete ist zu Selbstkostenpreisen erhältlich (zum Beispiel Kategorie «Budget» für CHF 420 inklusive 1000 Kilometern). Sie steht sämtlichen Privatpersonen und Unternehmen in der Schweiz temporär offen. Auch Wochenmieten sollen schon bald möglich sein. Somit werden Mobility-Fahrzeuge zu Privatautos auf Zeit. Anbieter aus dem Gesundheitswesen, beispielsweise Spitäler, haben für Mobility generell Priorität und werden aktiv kontaktiert.

 


«Vorübergehend geschlossen» auf Google – was tun?

30. März 2020 agvs-upsa.ch – Google ermöglicht es Unternehmen, seine Öffnungszeiten zu hinterlegen. Leider funktioniert dieser Service im Moment teils fehlerhaft. Auch Betriebe, die keine Anpassung vorgenommen haben, werden im Google als vorübergehend geschlossen angezeigt.

os./az. Garagenbetriebe kommunizieren ihre Öffnungszeiten unter anderem via Google. Der Kunde sieht auf einen Blick, ob der Betrieb geöffnet hat. In den vergangenen Tagen hat Google Betriebe aufgefordert, ihre in der lokalen Suche und in Maps angezeigten Öffnungszeiten den möglichen Einschränkungen wegen der Corona-Krise anzupassen. Soweit so gut. Leider wurde der Status, auch wenn nichts angepasst wurde, bei einigen Betrieben automatisch geändert. Der Betrieb hat geöffnet – auf Google ist dieser vorübergehend geschlossen.

Es empfiehlt sich, seinen Betrieb zu googlen und allenfalls direkt im My Business Account die Öffnungszeiten zu aktualisieren oder sich mit Google in Verbindung zu setzen.



Waschanlagen für die Öffentlichkeit geschlossen – Garagisten dürfen weiterhin Fahrzeuge waschen

30. März 2020 agvs-upsa.ch – Die Erläuterungen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus wurden erneut überarbeitet. Präzisiert wurden die Verbote: Öffentlich zugängliche Waschanlagen müssen geschlossen bleiben. Garagisten können aushelfen.

os./az. In den Anpassungen der Erläuterungen des Bundes wird festgehalten: «Hingeben fallen öffentliche Einrichtungen, die unbedient sind, grundsätzlich unter das Verbot von Absatz 2. Hierunter fallen z.B. Selbstbedienungs-Solarien, nicht bediente Waschanlagen für Personenwagen und Nutzfahrzeuge…». Dies bedeutet, dass Waschanlagen für die Öffentlichkeit bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Garagenbetriebe dürfen aber die (eigene) Waschanlage als professionelle Anwender weiterhin nutzen und damit die eigenen Fahrzeuge bzw. Kundenfahrzeuge blitzblank reinigen.


Garage Keigel unterstützt Hilfsorganisationen mit Fahrzeugen

Solidarität in Zeiten von Corona: Die Nordwestschweizer Garage Keigel unterstützt lokale Hilfs-, Gesundheits- und Pflegeorganisationen. Sie können ab sofort mehrere Fahrzeuge für ihre Coronavirus-Sondereinsätze kostenlos ausleihen.
 

31. März 2020, abi/pd. «Uns ist es wichtig, in der aktuellen Situation unser Möglichstes zu tun, damit die erhöhten Mobilitätsbedürfnisse für unsere Hilfsorganisationen bestmöglich abgedeckt sind. So können wir auch etwas zur Verbesserung der aktuellen Herausforderung beitragen», erklärt Christoph Keigel, Inhaber und Geschäftsführer der Garage Keigel sowie Händlerverbandspräsident der Marken Renault und Dacia. «Es ist unserer Gesellschaft mehr gedient, wenn Fahrzeuge, die bei uns im Moment nicht im Einsatz sind, so genutzt werden.» Die Garage Keigel ist damit auch Teil der nationalen Hilfskampagne der Schweizer Renault-Händler, die über 100 Renault Zoe zur Verfügung stellen.

Die ersten Fahrzeuge erhielt das Kantonsspital Baselland, das seit dem vergangenen Freitag fünf Fahrzeuge nutzt – darunter ein 100 Prozent elektrischer Renault Zoe und ein Renault Trafic Bus mit neun Plätzen. «Die Autos der Garage Keigel können wir gut gebrauchen», sagt Michael Rolaz, Leiter Strategie & Projekte des Kantonsspitals Baselland. «Dank diesen können unsere Ärzte und Pfleger rascher auf die Bedürfnisse an den einzelnen Standorten eingehen und damit für einen reibungslosen Ablauf bei der Krisenbewältigung sorgen.»

Neben der Unterstützung mit kostenlosen Fahrzeugausleihen stellt die Garage Keigel auch sicher, dass alle Kunden, die auf die individuelle Mobilität angewiesen sind, Hilfe bekommen. So seien alle sechs Standorte – wenn auch eingeschränkt – weiterhin von Montag bis Freitag zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Reparatur- und Servicearbeiten würden weiterhin unter Respektierung aller Vorkehrungen zum Schutz der Gesundheit ausgeführt. Auch ein kostenloser Hol- und Bring-Service wird den Kunden angeboten.


Feldkrankenhaus statt Automesse

31. März 2020 agvs-upsa.ch – Nach Genf und Peking fallen auch die Automessen in Detroit und Paris dem Coronavirus zum Opfer. Während die französischen Veranstalter nach alternativen Lösungen suchen, wird der Veranstaltungsort der Detroit Auto Show zum Feldkrankenhaus umfunktioniert.

20200331_naias.jpgcst./pd. Nachdem der Genfer Auto-Salon und Auto China in Peking wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt beziehungsweise auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, finden auch die Auto Shows in Detroit und Paris nicht statt. Die grösste US-Automesse, die North American International Auto Show (NAIAS), hätte in diesem Jahr im Juni stattfinden sollen. Wie die dpa berichtet, will die US-Katastrophenschutzbehörde Fema den Veranstaltungsort, das Kongresszentrum Cobo Center, wegen der Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 als Feldkrankenhaus benutzen. «Auch wenn wir enttäuscht sind, gibt es für uns nichts Wichtigeres, als die Gesundheit, die Sicherheit und das Wohlergehen der Bürger von Detroit und Michigan», so Messe-Direktor Rod Alberts. «Und wir werden tun, was wir können, um den Kampf unserer Gemeinschaft gegen den Ausbruch des Coronavirus zu unterstützen.»

Die internationale Automesse in Paris, «Mondiale de l’Auto», wäre für Anfang Oktober im Kongresszentrum Porte de Versailles geplant gewesen. Die Veranstalter teilten mit, dass der Autosalon 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie in seiner jetzigen Form abgesagt werden müsse. Allerdings würden sie alle alternativen Lösungen in enger Zusammenarbeit mit den Hauptpartnern prüfen. Weitere Details gaben die Veranstalter noch nicht bekannt. «Mondiale de l’Auto» findet alle zwei Jahre im Wechsel mit der Frankfurter Automesse IAA statt. 


Kontaktlose Probefahrten sind erlaubt

27. März 2020 agvs-upsa.ch – Versöhnlicher Wochenabschluss: Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) gibt grünes Licht für Probefahrten, wenn diese kontaktlos erfolgen können.
 
os/jas. Nachdem der Online-Verkauf und die Ablieferung von Fahrzeugen unter Einhaltung der Hygienevorgaben trotz der «ausserordentlichen Lage» gestattet ist, bestätigte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) dem AGVS heute Freitag, dass es den Garagen auch erlaubt ist, unter bestimmten Voraussetzungen Probefahrten für ihre Kundinnen und Kunden anzubieten.

Denn gegen kontaktlose Probefahrten unter Verwendung von Schlüsselboxsystemen und der Einhaltung der einschlägigen Hygienevorschriften und Vorsichtsmassnahmen des BAG sei nichts einzuwenden. Der AGVS rät seinen Garagisten bei diesen kontaktlosen Probefahrten unbedingt, auch die Tipps der Branchenlösung BAZ zu beachten und Fahrzeugschlüssel, Lenkräder, Türfallen, Schalthebel, Gurtschnallen, Touchscreens, Tankdeckel usw. bei der Fahrzeugrücknahme zu desinfizieren. Es empfiehlt sich allenfalls auch Einmal-Lenkradschoner sowie Schutzmaterial für Sitz und Schalthebel zu verwenden oder auch den Kundinnen und Kunden Einweghandschuhe abzugeben.

 



AutoScout24 reagiert mit unterstützenden Massnahmen für die Branche

Auch die Automobilbranche steht im Zeichen des Coronavirus. Neben der gesundheitlichen Situation ist auch die wirtschaftliche Lage in der Schweiz ernst. AutoScout24 tauscht sich eng mit der Branche aus und reagiert mit unterstützenden Massnahmen.

26. März 2020, pd. Die Vorgaben des Bundesrates und des BAG zur Eindämmung der Corona-Epidemie treffen die Schweizer Wirtschaft hart. So auch die Schweizer Automobilbranche. Sowohl Inserenten wie auch Besucher der Plattform AutoScout24 sind mit grossen Herausforderungen konfrontiert. Zahlreiche Autobauer weltweit haben ihre Produktion gestoppt. Showrooms bleiben geschlossen. Werkstätten sind zwar teilweise noch geöffnet, zählen jedoch laufend weniger Kunden, weil den Menschen nahegelegt wird, zuhause zu bleiben. Eine beispiellose Zeit, in der drastische Massnahmen getroffen werden müssen, um das Virus zu stoppen.

Die Onlineplattform AutoScout24 leistet ihren Beitrag dazu und stellt sichere Alternativen bereit, damit Kunden und Partner möglichst effizient in einer virtuellen Umgebung arbeiten können. «Es ist uns ein Anliegen, in diesen Zeiten nahe bei unseren Usern und Membern zu sein und diese als kompetenter Partner zu unterstützen. Mobilität bleibt auch jetzt sowie nach diesen schwierigen Tagen ein wesentliches Thema für Schweizerinnen und Schweizer. Momentan bildet die digitale Welt die einzige Möglichkeit, Fahrzeuge anzubieten und zu verkaufen oder Dienstleistungen wie beispielsweise Hol- und Bringservices zu bewerben», erklärt Pierre-Alain Regali, Managing Director von AutoScout24.

Deshalb bietet AutoScout24 Membern an, ihre kompletten Fahrzeugbestände ohne Mehrkosten zu inserieren. Die Massnahme scheint bereits Anklang gefunden zu haben, auf AutoScout24 werden zurzeit über 180‘000 Fahrzeuge angeboten. Regali fügt an: «Wir stehen aktuell in engem Kontakt mit Händlergruppen, Importeuren und dem AGVS, damit wir uns permanent über die neuesten Entwicklungen austauschen und geeignete Massnahmen besprechen können». So hat AutoScout24 bereits anfangs März, nachdem bekannt wurde, dass der Autosalon Genf nicht stattfindet, einen digitalen Showroom aufgebaut. Damit stellte die Onlineplattform sicher, dass User trotzdem über die neuen Modelleinführungen in 2020 informiert sind. Insgesamt haben 28 Marken teilgenommen.

«Mit diesen ersten Massnahmen wollen wir dazu beitragen, dass es der wichtigen Autobranche möglich ist, wirtschaftlich aktiv zu bleiben. Wir werden uns aber auch mit weiteren Massnahmen befassen, die der Industrie helfen sollen, sich zu erholen, wenn die Situation wieder besser wird. Wichtig ist aber nun vor allem, dass die Verbreitung des Virus gestoppt werden kann, damit wir alle gesund bleiben und bald wieder etwas Normalität einkehren wird», so Regali.

 
 

Der Bundesrat verabschiedet Notverordnung zur Gewährung von Krediten mit Solidarbürgschaften des Bundes

An seiner ausserordentlichen Sitzung vom 25. März 2020 hat sich der Bundesrat mit der Liquiditätshilfe für KMU befasst. Diese sollen raschen Zugang zu Krediten für die Überbrückung von Corona-bedingten Liquiditätsengpässen erhalten. Die Kredite können am besten bei der Hausbank beantragt werden. Sie werden vom Bund abgesichert. Die entsprechende Verordnung tritt am 26. März 2020 in Kraft; ab diesem Zeitpunkt können Kreditgesuche gestellt werden.

26. März 2020, pd. Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag, 20. März 2020, ein umfassendes Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie vorgestellt. Mit Hilfe von Überbrückungskrediten soll Unternehmen ausreichend Liquidität zur Verfügung gestellt werden, damit sie trotz Corona-bedingten Umsatzeinbussen ihre laufenden Fixkosten decken können. Hinzu kommen die vom Bundesrat bereits beschlossenen Massnahmen im Bereich der Kurzarbeit sowie dem COVID-Erwerbsersatz zur Deckung der Lohnkosten. Die nun vom Bundesrat verabschiedete Verordnung umfasst ein Programm zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen im Umfang von 20 Milliarden Franken.

Unbürokratischer und rascher Prozess
Betroffene Unternehmen können Überbrückungskredite im Umfang von höchstens 10% ihres Jahresumsatzes bis max. 20 Millionen Franken von ihren jeweiligen Banken beantragen. Gewisse Minimalkriterien sind zu erfüllen, insbesondere muss die Unternehmung erklären, dass sie aufgrund der Corona-Pandemie wesentliche Umsatzeinbussen erleidet.

Bis zu 500'000 Franken werden Kredite unbürokratisch innert kurzer Frist ausbezahlt und zu 100% vom Bund abgesichert. Der Zinssatz ist auf null Prozent festgelegt. Der Kreditantrag wird ab Donnerstag nach Inkrafttreten der Verordnung auf der Webseite covid19.easygov.swiss verfügbar sein.

Überbrückungskredite, die den Betrag von 500'000 CHF übersteigen, werden zu 85% vom Bund abgesichert. Die kreditgebende Bank beteiligt sich mit 15% am Kredit. Solche Kredite können bis zu 20 Millionen Franken pro Unternehmen betragen und setzen deshalb eine umfassendere Bankenprüfung voraus. Bei diesen Krediten beträgt der Zinssatz aktuell 0,5% auf dem vom Bund abgesicherten Darlehen. Unternehmen mit mehr als 500 Millionen Franken Umsatz fallen nicht unter dieses Programm.

Da viele KMU nur über eine Kontoverbindung bei PostFinance verfügen, ermöglicht der Bundesrat auch der PostFinance, ihren bestehenden Firmenkunden unbürokratischen Zugang zu Krediten bis 500'000 Franken zur Verfügung zu stellen. Dies stellt keine Entbindung der PostFinance vom Kreditvergabeverbot dar, sondern eine zeitlich begrenzte Massnahme im Rahmen dieses Programms.

Kredite sollen einfach, rasch und unkompliziert ab morgen Donnerstag, 26. März 2020, für alle Betroffenen zugänglich sein. Die Finanzdelegation der Eidgenössischen Räte (FinDel) hat am 23. März 2020 einen Verpflichtungskredit von 20 Milliarden Franken genehmigt. Die Stabilität der Schweizer Wirtschaft sicherzustellen ist weiterhin oberste Priorität des EFD.

Die Finanzmarktaufsicht Finma und die Schweizerische Nationalbank SNB unterstützen das Liquiditätspaket des Bundesrats und rollen ihrerseits weitere Massnahmen aus.

Mit dieser unkomplizierten Massnahme unterstützt der Bundesrat Zehntausende von Schweizer KMU bei ihren dringendsten Liquiditätsbedürfnissen. Das Eidgenössische Finanzdepartement EFD beobachtet die Lage weiterhin genau, in enger Zusammenarbeit mit dem WBF, der Finma, der SNB und den Banken.


Ersatzfahrzeuge dürfen an Kunden ausgehändigt werden

25. März 2020 agvs-upsa.ch – Nach den guten Nachrichten dieser Woche vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) geht es positiv weiter: Garagisten dürfen Ersatzfahrzeuge an ihre Kunden aushändigen.

os/az. Der Online-Verkauf ist weiterhin erlaubt, die Ablieferung von Fahrzeugen unter Einhaltung der Hygienevorgaben ist gestattet und nun ist auch klar: Garagisten dürfen Ersatzfahrzeuge an ihre Kunden abgeben, wie das Seco heute Mittwoch bestätigt. Dabei ist wichtig, dass die Gesundheitsmassnahmen des Bundes strikt eingehalten werden.

Damit wird der Individualverkehr auf den Schweiz Strassen weiterhin auch in dieser ausserordenlicher Lage gewährleistet. Unsere Garagisten leisten einen enormen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Mobilität. Der AGVS schätzt den Einsatz jedes Einzelnen. Wir sagen Danke.
 


Zusätzliche Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft

25. März agvs-upsa.ch – Der Bundesrat hat am 25. März 2020 weitere Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Sie betreffen die Stellenmeldepflicht, die Arbeitslosenversicherung, die Kurzarbeitsentschädigung und die berufliche Vorsorge. Die neuen Massnahmen zugunsten der Arbeitnehmenden führen zu geschätzten Mehrkosten für die Arbeitslosenversicherung im Betrag von rund 600 Millionen Franken pro Monat.

pd. Die neuen Massnahmen dienen insbesondere dazu, die administrative Belastung sowohl bei den Antragstellenden wie auch bei den ausführenden Organen in den Kantonen zu reduzieren. Letztere müssen die Gesuche um Entschädigung schnellstmöglich verarbeiteten können.  

  • Bei der Stellenmeldepflicht (STMP) werden die Meldepflicht und alle damit verbundenen Aufgaben und Pflichten für Arbeitgeber und die öffentliche Arbeitsvermittlung vorübergehend aufgehoben. Damit werden die Rekrutierungsprozesse bspw. für medizinisches Personal, die Pharmabranche, die Landwirtschaft oder die Logistik erleichtert.
  • Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (ALV) wird auf das Einreichen des Nachweises von Arbeitsbemühungen verzichtet. Die versicherte Person muss den Nachweis der Arbeitsbemühungen spätestens einen Monat nach Ablauf der COVID-19-Verordnung 2 einreichen. Als Kontrollperiode gilt die ganze Gültigkeitsdauer dieser Verordnung.
  • Das erste Beratungs- und Kontrollgespräch nach der Anmeldung bei der Wohngemeinde oder beim RAV findet vorübergehend telefonisch und innerhalb von 30 Tagen nach der Anmeldung statt.
  • Um Aussteuerungen zu vermeiden, erhalten alle anspruchsberechtigten Personen maximal 120 zusätzliche Taggelder.
  • Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug wird um 2 Jahre verlängert, sofern der vollständige Bezug in der laufenden Rahmenfrist nicht möglich ist.
  • Die Frist zur Voranmeldung für Kurzarbeit (KAE) wird aufgehoben.
  • Die Bewilligungsdauer von Kurzarbeit wird von 3 auf 6 Monate verlängert. Damit kann die Anzahl Gesuche minimiert und somit das Bewilligungsverfahren beschleunigt werden.
  • Dem Willen des Bundesrats angepasst wird zudem die Verordnung, die die Kurzarbeitsentschädigung für arbeitgeberähnliche Angestellte ausrichtet. Sie erhalten, wie schon kommuniziert wurde, 3320.- Franken für eine Vollzeitstelle. Es handelt sich dabei um eine Pauschale, die keine Kürzung erfährt.
Massnahme im Bereich der Beruflichen Vorsorge
Der Bundesrat hat zudem beschlossen, dass die Arbeitgeber für die Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge vorübergehend die von ihnen geäufneten Arbeitgeberbeitragsreserven verwenden dürfen. Diese Massnahme soll es den Arbeitgebern erleichtern, Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Für die Arbeitnehmenden hat die Massnahme keine Auswirkungen: Der Arbeitgeber zieht ihnen wie unter normalen Umständen ihren Beitragsteil vom Lohn ab und die gesamten Beiträge werden ihnen von der Vorsorgeeinrichtung gutgeschrieben.


Weiter Informationen gibt es hier.
 


«Auslieferung an den Kunden ist weiter möglich»

24. März 2020 agvs-upsa.ch – Das sind für einmal gute Nachrichten vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco): Der Autohandel kann trotz Corona-Krise weitergehen. Wer online ein Auto kaufen möchte, kann dies weiterhin tun.

os/az. Während Tagen herrschte im Schweizer Autogewerbe eine grosse Unsicherheit, ob und wie der Fahrzeughandel weitergeführt werden kann. Der AGVS hat deshalb am 19. März 2020 drei dringende Fragen ans Staatssekretariat für Wirtschaft gestellt. Nun sind die Antworten da.
 
Der physische Verkauf über die Showrooms der Garagenbetrieben ist nach der Verordnung des Bundesrates eingestellt. Doch wie sieht es mit dem Online-Verkauf aus? Dürfen Garagisten Fahrzeuge telefonisch oder online verkaufen in Sicherstellung, dass die Massnahmen des BAG eingehalten werden? Das Seco schreibt uns: «Gemäss Art. 6 Abs. 2 Bst. a der Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19 Verordnung 2) sind öffentlich zugängliche Einrichtungen und namentlich Einkaufsläden für das Publikum zu schliessen. Dies umfasst auch Verkaufsflächen für Personenwagen und Nutzfahrzeugen in Garagen und Showrooms, da Personenwagen und Nutzfahrzeuge zur Deckung des alltäglichen Lebensbedarfs nicht zwingend notwendig sind. Weiterhin möglich ist der Verkauf von Personenwagen und Nutzfahrzeugen über andere Kanäle (wie bspw. online mit Beratung per Telefon oder Videotelefonie).»

Eine weitere Frage beschäftigt sich mit der Auslieferung der Fahrzeuge: Dürfen Fahrzeuge, die bereits verkauft wurden, von den Garagisten abgeliefert werden? «Eine Auslieferung an den Kunden ist weiterhin möglich», schreibt das Seco. Auch Ersatz- und Mietfahrzeuge dürfen an die Kundinnen und Kunden ausgehändigt werden. Die Gesundheitsmassnahmen des Bundes sind dabei strikt zu beachten.


Finanzielle Soforthilfe ab Mitte Woche

20. März 2020 agvs-upsa.ch – Der Bundesrat hat am 20. März 2020 zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken beschlossen. Mit den bereits am 13. März beschlossenen Massnahmen sollen über 40 Milliarden Franken zur Verfügung stehen.

Weiter verstärkt der Bundesrat die Massnahmen zum Abstandhalten, um eine Überlastung der Spitäler mit schweren Fällen von Coronavirus-Erkankungen zu verhindern. An seiner Sitzung vom 20. März 2020 hat er beschlossen, Ansammlungen von mehr als fünf Personen zu verbieten. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Ordnungsbusse rechnen. Die Arbeitgeber im Baugewerbe und in der Industrie werden zudem verpflichtet, die Empfehlungen des Bundes zur Hygiene und zum Abstandhalten einzuhalten. Betriebe, die sich nicht daranhalten, sollen geschlossen werden. Mit diesen Massnahmen will der Bundesrat noch weitergehende Massnahmen vermeiden. Als weitere Massnahme stellt der Bundesrat den Kantonen ein Kontingent des Zivilschutzes zur Verfügung.

Hier finden Sie den ausführlichen Beitrag.
 


So reagieren Garagisten

26. März 2020 agvs-upsa.ch – Der Bundesrat hat wegen des Coronavirus die «ausserordentliche Lage» beschlossen. Eine Bestandesaufnahme zeigt, wie kleine und grosse Garagenbetriebe auf die Situation reagieren und wie sie ihre Dienstleistungen aufrechterhalten.

ahg-cars_holding.jpgcst. Ob Wirtschaft, Gesellschaft, Bildung oder Kultur: Das Coronavirus und seine Auswirkungen sind in allen Lebensbereichen spürbar. Auch für die Garagisten sind die Massnahmen gegen die Ausbreitung einschneidend. Nachdem der Bundesrat am 16. März die «ausserordentliche Lage» ausgerufen hatte, mussten die Betriebe ihre Showsrooms vorderhand schliessen – nur die Werkstätten durften offenbleiben. Garagisten sehen sich nun mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Der AGVS liefert über seine Website agvs-upsa.ch laufend Informationen. Dazu gehören zum Beispiel Factsheets zu Kurzarbeit und Arbeitsrecht, Informationen zu Regelungen betreffend Werkstätten und Showrooms oder einordnende Stimmen von Branchenkennern. Wie Garagisten mit dem Coronavirus umgehen, wie es ihnen gelingt, ihre Dienstleistungen aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden sowie Kundschaft zu gewähren, zeigt eine Umfrage bei verschiedenen Betrieben.

Hier geht es zum ausführlichen Beitrag.


Astra trifft Massnahmen für Transporte

24. März 2020 agvs-upsa.ch – Das Bundesamt für Strassen Astra hat aufgrund der Coronakrise bereits verschiedene Massnahmen für den Strassenverkehr verfügt. Nun kommen auch noch solche zur «Aufrechterhaltung der Transportkapazitäten» hinzu.
 
 
abi. Gemäss Astra können für Transporte von Gütern der Grundversorgung bei Bedarf bis vorerst maximal 30. April gewisse Erleichterungen gewährt werden. Konkret geht es um die Nutzung des ursprünglichen Gesamtgewichts, Ausnahmen vom Sonntags- und Nachtfahrverbot sowie die Lenk- und Ruhezeiten von Berufschauffeuren und -chauffeusen. Die Wirtschaftliche Landesversorgung (WL) entscheidet jeweils darüber, ob eine solche Erleichterung notwendig ist. Sie regelt auch, wie lange und in welchem Umfang die Ausnahmen beansprucht werden dürfen.
 
Wichtig: Die Erleichterungen können nur beansprucht werden, wenn es die Situation erfordert und sie weder durch organisatorische Massnahmen noch durch ein anderes Verkehrsmittel verhindert werden können, wie es beim Astra heisst. Anfragen für die WL-Bestätigung können ab sofort beim Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) eingereicht werden. 
 
Das bedeuten die Bestimmungen in Kürze
 
- Nutzung des ursprünglichen Gesamtgewichts: Neu können abgelastete Fahrzeuge mit dem ursprünglich zulässigen Gesamtgewicht nach Ziffer 193 im Fahrzeugausweis verwendet werden. Damit ist das im Fahrzeugausweis eingetragene reduzierte Gesamtgewicht für den Betrieb des Fahrzeugs während der ausserordentlichen Lage nicht massgebend. Allerdings muss der Transporteur sicherstellen, dass die Fahrzeuge für die höheren Gewichte ausgerüstet und vollumfänglich betriebssicher sind. Die Fahrzeuge sind von der Melde- und Nachprüfpflicht ausgenommen und Artikel 67 Absatz 3 VRV gelangt nicht mehr zur Anwendung.
 
- Ausnahmen vom Sonntags- und Nachtfahrverbot: Ab sofort gelten das Sonntags- und Nachtfahrverbot nicht mehr für Fahrten zum Transport von versorgungsrelevanten Gütern – dazu zählen auch Güter des täglichen Bedarfs. Gesonderte Bewilligungen des Kantons sind laut Astra keine erforderlich.
 
- Lenk- und Ruhezeiten von Berufschauffeure und -chauffeusen: Neu darf die Gesamtlenkzeit während zwei aufeinanderfolgenden Wochen bis zu 112 Stunden betragen, also 2 Mal 56 Stunden. Bislang lag die Grenze bei 90 Stunden. Ausserdem dürfen die Fahrzeugführer zwischen zwei wöchentlichen Ruhezeiten fünf reduzierte Ruhezeiten einlegen – anstatt wie bisher maximal drei. Reduziert wurden auch die längeren Ruhezeiten: Neu müssen die Lenker innerhalb von zwei Wochen zwei wöchentliche Ruhezeiten von je mindestens 36 Stunden einhalten. Bisher waren es 45 Stunden.
 
Zur Verfügung und zu weiteren Informationen geht es hier. 

 

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Online-Handel ist weiter erlaubt

23. März 2020 agvs-upsa.ch – Seit letzter Woche sind die Verkaufsflächen in den Garagenbetrieben geschlossen. Ob Fahrzeuge online oder per Telefon verkauft werden dürfen, blieb lange ungewiss. Nun ist aber klar: Der Online-Handel bleibt bestehen.
 
sco. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat seine Erläuterungen zur Verordnung im Detail überarbeitet und kommuniziert wichtige Informationen, welche auch die Schweizer Garagisten betreffen.
 
In den «Erläuterungen zur Verordnung 2 vom 13. März 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19-Verordnung 2), Fassung vom 21. März 2020» stellt das BAG klar, dass der Online-Handel weitergeführt werden darf: «Ebenfalls nicht unter Absatz 2 fällt der Online-Handel oder Angebote über bzw. von Kurierdienstleistern. Was die Auslieferung der Ware betrifft, so können diese entweder per Versand den Kunden zugestellt werden oder es wird eine Abholmöglichkeit eingerichtet, wobei jedoch die Geschäftsräume nicht betreten werden dürfen.»
 
Weiter schreibt das BAG: «Solche Abholmöglichkeiten sind jedoch so einzurichten, dass die Präventionsmassnahmen eingehalten und namentlich Menschenansammlungen vermieden werden.» Garagisten dürfen somit ihre Fahrzeuge online oder per Telefon verkaufen und/oder vermieten. Die Gesundheitsmassnahmen des Bundes sind dabei aber strikt einzuhalten.
 



Autobranche hilft unbürokratisch

24. März 2020 agvs-upsa.ch – Nicht nur Hersteller werden in diesen schweren Zeiten aktiv und spenden beispielsweise Atemschutzmasken, auch Händler und Werksstätten engagieren sich. Unbürokratische Hilfe kommt etwa von den Schweizer Renault-Händlern, den Mercedes-Benz-Servicestandorten und vom TCS.
 

pd/jas. Um lokale Hilfs-, Gesundheits- und Pflegeorganisationen wie Caritas, Rotes Kreuz und Spitex für deren Coronavirus-Sondereinsätze mobil zu halten, stellt das Händlernetz von Renault Schweiz per sofort kostenlos 100 elektrische Renault Zoe zur Verfügung. Das Ganze funktioniert unbürokratisch und schnell: Die lokalen Hilfsorganisationen geben auf einer spezifischen Anmeldeseite von Renault den Kontakt-Namen und die Kontaktdetails sowie ihren Standort an. Die Anfrage wird werktags über einen der acht Renault-Hubs in der Schweiz geprüft und über die lokalen Renault-Partner ermöglicht.

Die Aktion mit den Elektroflitzern mit einer Reichweite von rund 300 Kilometern ist zunächst bis am 24. April begrenzt, könnte aber auch noch verlängert werden.In dieser schwierigen Zeit für alle, vor allem natürlich für die Gesundheits-, Pflege- und Hilfsorganisationen, aber auch für unsere Händler, die als KMUs sorgenvoll in die Zukunft schauen, freut es uns, dass alle Renault-Partner sofort von der Idee begeistert waren und diese voll und ganz unterstützen», sagt Christoph Keigel, Präsident des Renault-Händlerverbands.

Einer anderen Herausforderung stellt sich Mercedes-Benz: Deren Fahrzeuge sind in fast allen Bereichen der öffentlichen und privaten Vorsorge im Einsatz. Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr, Rettungswagen, Krankentransporter, Technisches Hilfswerk, Kommunale Betriebe, Servicetechniker, Logistik und Lieferdienste nutzen sie. Damit Wartung und Service dieser Fahrzeuge auch in den aktuell herausfordernden Zeiten aufrechterhalten werden können, hält Mercedes-Benz seine Servicestandorte in der Schweiz geöffnet. Der Betrieb soll, wo immer dies gemäss behördlicher Auflagen möglich ist, aufrechterhalten werden, wenn auch teilweise mit geänderten Öffnungszeiten und reduzierter Belegschaft. Dringende Reparaturen von Transportfahrzeugen, Einsatzfahrzeugen und sonstigen Fahrzeugen, die vorrangig benötigt werden, werden in den Werkstätten nun mit Priorität behandelt, um die Einsatzfähigkeit der Fahrzeuge sicherzustellen.

Auch der TCS engagiert sich während der «ausserordentlichen Lage» und leistet ab sofort unentgeltlich Pannenhilfe für medizinisches Personal. Diese Pannenfälle werden neu prioritär behandelt. Die Pannenhilfe für medizinisches Personal ist unabhängig von einer TCS Mitgliedschaft und wird in jedem Fall kostenfrei angeboten.

 


Autohersteller spenden Atemschutzmasken

Solidarität in schwierigen Zeiten: Die Automobilhersteller unterstützen Spitäler, Arztpraxen und Behörden und spenden mehrere Hunderttausend Atemschutzmasken aus eigenen Beständen, die teilweise in der ruhenden Produktion eingesetzt worden wären.

23. März 2020, abi/pd. So teilte der Volkswagen-Konzern mit, dass er «zeitnah fast 200'000 Atemschutzmasken der Kategorien FFP-2 und FFP-3 für die öffentliche Gesundheitsvorsorge» zur Verfügung stellen wird. Der Konzern stimmt sich dabei eng mit dem deutschen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ab. Weiter soll auch die Stadt Wolfsburg, die Heimat des Volkswagen-Konzerns, mit medizinischem Material unterstützt werden.

«Die Beschäftigten des öffentlichen Gesundheitswesens vollbringen derzeit herausragende Leistungen», sagt VW-Personalvorstand Gunnar Kilian. «Wir sind überzeugt, dass die Schutzmasken bei ihnen aktuell am besten eingesetzt sind.»

Gemäss einem Bericht der Deutschen Presse Agentur dpa will zudem Daimler der baden-württembergischen Landesregierung etwa 110'000 Masken aus dem konzerninternen «Pandemiebestand» für Kliniken und Arztpraxen übergeben. Und der chinesische Grossaktionär Geely, dem unter anderem Volvo gehört, möchte «dringend benötigte medizinische Lieferungen» an betroffene Regionen in Europa und Asien spenden. Gemäss dem Bericht sind unter anderem Masken und Handschuhe auf dem Weg nach Deutschland und Schweden.



SAG schliesst Filialen im Tessin

22. März 2020 agvs-upsa.ch – Die Swiss Automotive Group mit ihren Marken Derendinger und Technomag schliesst am Montag ihre Filialen im Tessin.

sco. Die Schliessung betrifft die Derendinger-Filialen in Bellinzona und Lugano und die Technomag-Filialen in Barbengo und Giubiasco. Lieferungen sind ab Montag keine mehr möglich. Für dringende Fälle wird ein Pikett-Dienst eingerichtet. Der von der Corona-Pandemie stark betroffene Kanton Tessin hat am Samstag beschlossen, sämtliche Industriegebiete für eine Woche dichtzumachen. Auch die Baustellen werden geschlossen.



Drei Fragen des AGVS ans Seco

19. März 2020 agvs-upsa.ch – Noch immer herrscht eine grosse Unsicherheit, ob und wie der Fahrzeughandel weitergeführt werden kann. Der AGVS wartet auf Antworten vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).

bundeshaus-sued-13-g.jpgsco/os. Als der Bundesrat am Montag die «ausserordentliche Lage» ausrief, machte er rasch klar, dass Ladenlokale, Verkaufsflächen und Verkaufsläden ab sofort geschlossen würden. Dazu gehören auch die Showrooms der Garagen.

Der Entscheid des Bundesrats beantwortete diese Frage sehr deutlich, liess aber mehrere für die Schweizer Garagisten (und Automobilisten) wichtige Fragen offen. Was ist mit Telefonverkauf? Was mit Onlinehandel?

Der AGVS wandte sich ans Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Auch dort herrscht bis heute keine Klarheit über solche Detailfragen. Das Seco, das auf Hinweise aus der Praxis angewiesen ist, bat den AGVS, seine Fragen schriftlich zu stellen. Bis das Seco die Antworten liefern, befinden sich die Schweizer Garagisten leider nach wie vor in einem rechtlich unsicheren Zustand und der AGVS kann zu diesen Fragen keine Empfehlung abgeben. Den Fragenkatalog sehen Sie hier.

Genauso wie Tipps für Betriebe im Umgang mit Kunden von der Branchenlösung BAZ
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Schweizer Zulieferer an der Seite der Garagisten

19. März 2020 agvs-upsa.ch Die Räder müssen sich weiterdrehen – trotz Beinahe-Stillstand in der Schweiz. Die Garagisten dürfen ihre Werkstätten weiter offen halten. Und auch die Zulieferer halten ihren Betrieb am Laufen. Zulieferer wie ESA, Derendinger, Technomag, Hostettler oder KSU A-Technik. Denn ohne Ersatzteile und Werkzeuge läuft in den Garagen nichts. Der Bundesrat hat am Montag einschneidende Massnahmen zur Ausbreitung des Coronavirus verfügt. Diese Massnahmen treffen viele Gewerbetreibende hart: Restaurants, Bars, Fitnesscenter, Boutiquen, Coiffeursalons bleiben bis 19. April geschlossen. Alles. was nicht unbedingt notwendig ist für die Versorgung des Landes wird heruntergefahren. Autowerkstätten sind von diesem «Lockdown» ausgenommen. Hier geht's zum ganzen Artikel dazu

 



Einstellung des Fahrzeugprüfungsbetriebs im Kanton St. Gallen

19. März 2020 agvs-upsa.ch – Die Regierung des Kantons St. Gallen hat sich entschieden, den Fahrzeugprüfungsbetrieb aufgrund der aktuellen Lage herunter zu fahren. Sämtliche Kunden, die in den nächsten Wochen einen Prüfungstermin beim StVA SG haben, werden angeschrieben. Grundsätzlich werden alle Termine abgesagt. Der Prüfbetrieb wird bis Mitte nächster Woche kontrolliert herunterfahren. Es werden keine neuen Termine vergeben. Anschliessend wird in den Prüfstellen ein Notbetrieb geplant. Diese Massnahmen gelten bis auf Weiteres. Die aktuellen Infos finden Sie jederzeit auf unser Homepage. https://www.sg.ch/verkehr/strassenverkehr/aktuelle-informationen-zum-coronavisrus.html
 



Update: Werkstattbetriebe arbeiten weiter

19. März 2020 agvs-upsa.ch – Die Corona-Welle hat die Schweiz erfasst. Die Arbeiten in den Werkstätten gehen weiter.

sco. Am Montag hat der Bundesrat die «ausserordentliche Lage» ausgerufen und Massnahmen im Kampf gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus erlassen. Die teilweise drastischen Einschränkungen treffen zahlreiche Gewerbetreibende und ihre Mitarbeitenden. Restaurants, Coiffeursalons, Boutiquen sind geschlossen. Viele Kleinunternehmer mussten bereits Entlassungen aussprechen. Viele Firmen stehen vor grossen Problemen.
 
Ausgenommen sind Einrichtungen, die «für die Bevölkerung zur Deckung des täglichen Bedarfs nach wie vor weitergeführt werden müssen», präzisiert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) den Bundesratsentscheid vom Montag. Dazu gehören ausdrücklich Autowerkstätten.
 
Der Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) steht nach wie vor in ständigem Kontakt zu verschiedenen involvierten Bundesämtern. Insbesondere die nun sehr dingenden Fragen zur Kurzarbeit bedürfen für unsere Mitglieder der Klärung. Leider sind auch diese Stellen mit dem Frageansturm weitgehend überfordert und die Antworten sind zurzeit nicht zu erhalten. Wichtig für unsere Mitglieder: Wir sind weiterhin dran und setzen uns für Sie ein!
 
Informationen zu rechtlichen Fragen finden Sie hier.
 
Informationen zur Kurzarbeit sind hier verfügbar.
 
Sobald sich für die AGVS-Mitglieder relevante Neuigkeiten ergeben, werden wir sie auf AGVS-Online informieren.



Automarkt leidet unter Coronavirus

Die Coronakrise setzt der Autobranche zu. Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer erwartet, dass der Absatz in Westeuropa in diesem Jahr um 11 Prozent sinken wird. Die Schweiz trifft es im Vergleich zu anderen Ländern weniger hart.

20200319_dudenhoeffer.jpg19. März 2020, pd./cst. Mit einem plus von 3,9 Prozent schloss das Auto-Jahr 2019 in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein besser als erwartet ab. Laut Auto-Schweiz sind insgesamt 311'466 neue Personenwagen auf die Strassen gekommen. In diesem Jahr jedoch könnte sich das Minus in der Schweiz auf 6 Prozent belaufen. Zu diesem Schluss kommt Autopapst Ferdinand Dudenhöffer, der Ende Februar seinen Lehrstuhl an der Universität Duisburg-Essen abgegeben hat und seither für die Universität St. Gallen tätig ist.

Grund für die düstere Prognose ist die Coronakrise, die sich zunehmend auf die Automobilbranche auswirkt. Ob VW, PSA, Renault, Daimler oder Toyota - Hersteller schliessen vorderhand ihre Werke, fahren Produktionen herunter. Die Händler-Showrooms bleiben zu. Der deutsche Autoexperte erwartet, dass der Absatz in Westeuropa bei den Neuwagen in diesem Jahr um 11 Prozent auf 12,7 Millionen sinken wird, wie verschiedene Medien mit Bezug auf eine vor Kurzem veröffentlichten Studie des Institute for Customer Insight an der Universität St. Gallen schreiben. Dies unter der günstigen Annahme, dass sich das öffentliche Leben in drei Monaten wieder normalisiert, das Finanzsystem in Europa nicht zusammenbricht und es keine Bankenpleite gibt.

Den hiesigen Automarkt trifft es laut Studienleiter Ferdinand Dudenhöffers Prognosen weniger hart: Was den Neuwagen-Absatz in Westeuropa betrifft, steht die Schweiz mit einem Minus von 6 Prozent, wie der Branchenexperte gegenüber den AGVS-Medien bestätigt, gemeinsam mit Schweden (- 5 Prozent) noch am besten da. Italien (-16 Prozent) soll es besonders hart treffen. Auch für Deutschland (-14 Prozent), Frankreich (-13 Prozent) und Spanien (-10 Prozent) prognostiziert der Branchenkenner düstere Zahlen. 

Ferdinand Dudenhöffer rechnet damit, dass sich der Markt in Westeuropa erst wieder im Jahr 2030 auf dem Niveau von 2019 einpendeln wird. Dies auch deshalb, weil die Automobilindustrie ohnehin unter Druck steht, anderem aufgrund der Elektromobilitätswelle.



Scania stellt die Produktion in Europa ein

Scania plant die Produktion in den meisten seiner europäischen Produktionsstätten ab dem 25. März 2020 einzustellen. Dies aufgrund von Komponentenknappheit und den grossen Störungen in der Lieferanten- und Logistikkette, die durch die Verbreitung von COVID-19 in Europa entstanden sind.

19. März 2020, pd. «Um die für die Gesellschaft lebenswichtigen Transporte unserer Kunden sicherzustellen, werden unsere Servicewerkstätten und Ersatzteilzentren ihren Betrieb weiterführen», sagt Henrik Henriksson, Präsident und CEO von Scania. Derzeit geht Scania davon aus, dass die Produktion innerhalb von zwei Wochen wieder aufgenommen wird. Von der geplanten Produktionsstilllegung direkt betroffen sind die Mitarbeiter von Scania in den Werken  Schweden, den Niederlanden und Frankreich.

Scania steht in engem Dialog mit den Gewerkschaftsvertretern, um die Situation gemeinsam anzugehen. «Sowohl die Unternehmensleitung als auch die Arbeitnehmervertreter schätzen die staatlichen Unterstützungsmassnahmen, die jetzt in den Ländern zur Verfügung gestellt werden, in denen unsere Mitarbeitenden nun vorübergehend keine Arbeit haben werden», sagt Henriksson.

Die Produktionsaktivitäten von Scania in Lateinamerika, die etwa ein Fünftel des Produktionsvolumens des Unternehmens ausmachen, werden wie geplant weitergeführt.



Massnahmen im Strassenverkehr

18. März 2020, pd. Die Schweiz befindet sich in einer ausserordentlichen Lage. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesamt für Strassen (Astra) Bestimmungen für den Strassenverkehr verfügt. Die Verfügung tritt sofort in Kraft und gilt höchstens bis am 30. September 2020. Das Astra hebt sie ganz oder teilweise vorher auf, sobald die Massnahmen nicht mehr nötig sind, oder verlängert sie bei Bedarf über den 30. September 2020 hinaus. Dies in Absprache mit den kantonalen Vollzugbehörden. Dabei berücksichtigt es die epidemiologische Lage sowie die Zeit, die benötigt wird, um die sistierten Kontrolluntersuchungen sowie die nicht absolvierten Kurse und Prüfungen nachzuholen. Alle Details als PDF.
 


Auch BMW und Mercedes fahren ihre Produktion runter

Nach der FCA-Gruppe und dem VW-Konzern werden nun auch die beiden deutschen Premiumhersteller BMW und Mercedes ihre Produktion stoppen. Sie wollen noch diese Woche ihre Werke kontrolliert herunterfahren.

18. März 2020, pd. Aufgrund der sich zuspitzenden Coronavirus-Pandemie hat Mercedes entschieden, den Grossteil seiner Produktion sowie die Arbeit in ausgewählten Verwaltungsbereichen in Europa für zunächst zwei Wochen zu unterbrechen. Der Konzern orientiert sich dabei an den Empfehlungen der internationalen, nationalen und lokalen Behörden. Die Unterbrechung betrifft europäische Personenwagen-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Werke des Unternehmens und beginnt in dieser Woche. Damit verbunden ist die Überprüfung der globalen Lieferketten, die derzeit nicht in vollem Umfang aufrechterhalten werden können. Eine Verlängerung dieser Massnahmen hängt von der weiteren Entwicklung ab. Überall dort, wo der Betrieb aufrechterhalten werden muss, wird das Unternehmen entsprechende Vorkehrungen zum Infektionsschutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen. Sollte sich die Lage entspannen, wird der Betrieb wieder vollständig aufgenommen.


Auch BMW stoppt wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Autoproduktion in Europa für vier Wochen. Das gab BMW-Vorstandschef Oliver Zipse an der Jahrespressekonferenz bekannt: «Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant.» BMW hielt zudem fest, dass die Ausbreitung des Coronavirus auch die Nachfrage nach Autos in allen wesentlichen Märkten erheblich beeinträchtigen dürfte, so dass man die Produktion später flexible anpassen müssen. Doch Zipse macht auch klar, dass die BMW-Gruppe als Unternehmen in dieser aussergewöhnlichen Situation verschiedene Aufgaben habe: «Erstens: Unsere Mitarbeiter mit ihren Familien bestmöglich zu schützen. Zweitens: Unsere Gesellschaft im Kampf gegen das Virus zu unterstützen. Und drittens: Aber auch gleichzeitig unsere operative Handlungsfähigkeit aufrecht zu erhalten und uns auf die Zeit <nach Corona> vorzubereiten.»



VW stoppt seine Produktion am Freitag

17. März 2020, pd/jas. In Wolfsburg hielt VW-Konzernchef Herbert Diess die Jahrespressekonferenz der Volkswagen AG ab - jedoch über Livestream übertragen statt mit physischer Präsenz. Er versuchte mit seinen Managern, etwas Normalität in die ganze Corona-Krise zu bringen, gleichzeitig sickerte durch, dass VW seine Produktion an fast allen Standorten am kommenden Freitag wegen der Ausbreitung des Coronavirus stoppen wird. Dies verlautete aus Betriebsratskreisen. Auch die Konzernmarken Audi, Porsche, Seat und Skoda dürften nachziehen.

«2019 hat Volkswagen wesentliche Weichenstellung für die Zukunft vorgenommen», so Herbert Diess an der Jahreskonferenz, «und 2020 steht uns ein schwieriges Jahr bevor. Die Corona-Pandemie bietet unbekannte operative und finanzielle Herausforderung.» Der VW-Chef wies aber auch darauf hin, dass sich in China die Situation, auch am Markt, schon wieder stabilisiert habe. In Europa und global stehe die Krise noch bevor. Diess dazu: «Wir können dabei aber von unserer Erfahrung aus China profitieren.»

Aufgrund von zu erwartenden Lücken in der Lieferkette, muss aber auch mit Produktionsunterbrechungen in Europa gerechnet werden. 



Urs Wernli: «Die Gesundheit hat oberste Priorität»

17. März 2020, sco. Die Schweiz steht (fast) still. Tausende Garagisten und ihre Mitarbeitenden sind verunsichert. AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli nimmt Stellung. Hier geht's zum ganzen Artikel dazu

 



Werkstätten bleiben offen – Showrooms werden geschlossen

17. März 2020, sco. Nun ist klar, was die Massnahmen des Bundes im Kampf gegen die Corona-Krise für die Garagen in der Schweiz bedeuten: Die Werkstätten dürfen weiterhin arbeiten, der physische Verkauf im Showroom wird vorerst eingestellt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat heute im Detail geregelt, was der Lockdown des öffentlichen Lebens für die Gewerbebetriebe in der Schweiz bedeutetet. Auch auf die Schweizer Garagisten kommen einschneidende Veränderungen zu. Das Positive zuerst: Die Werkstätten dürfen weiterarbeiten, wenn sie das wollen. Hier geht's zum ganzen Artikel dazu


 

 

Auch PSA-Gruppe schliesst ihrer Werke in Europa

17. März 2020, pd. Da sich in den letzten Tagen die schweren Fälle von Corona-Erkrankungen in der Nähe bestimmter Produktionsstätten der PSA-Gruppe (Peugeot, Citroën, DS Automobile und Opel) die Lieferunterbrechungen bei wichtigen Zulieferern und der starke Rückgang der Automobilmärkte beschleunigten, beschloss der Vorstandsvorsitzende Carlos Tavares zusammen mit den Mitgliedern des Krisenstabs grundsätzlich die Schliessung der Fahrzeugproduktion nach folgendem Zeitplan bis zum 27. März. Ab dem 16. März: Madrid (Spanien), Mulhouse (Franreich), ab dem 17. März: Poissy, Rennes, Sochaux (Frankreich), Saragossa (Spanien), Eisenach, Rüsselsheim (Deutschland), Ellesmere Port (England), Gleiwitz (Polen), am dem 18. März: Hordain (Frankreich), Vigo (Spanien), Mangualde (Portugal) und ab dem 19. März: Luton (England), Trnava (Slowakei). Die Schliessung der Maschinen- und Rohstoffstandorte wird entsprechend angepasst. Die Management-Teams an den PSA-Standorten werden die Vorkehrungen für die Schliessung der Standorte vor Ort umsetzen, die mit den Sozialpartnern abgestimmt werden.

 


Bundesrat erklärt die «ausserordentliche Lage» – Werkstätten können offen bleiben


16. März 2020, pd. Der Bundesrat hat die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung weiter verschärft. Er stuft die Situation in der Schweiz neu als «ausserordentliche Lage» gemäss Epidemiengesetz ein. Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden bis am 19. April 2020 geschlossen. Ausgenommen sind unter anderem Lebensmittelläden und die Gesundheitseinrichtungen. Werkstätten dürfen weiterhin geöffnet bleiben. Was die Massnahmen für den Verkauf bedeuten, klärt der AGVS derzeit ab. Hier geht's zum ganzen Artikel dazu

 


 

Fiat Chrysler schliesst Werke in Europa

16. März 2020, pd. Wegen der sinkenden Nachfrage aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus schliesst Fiat Chrysler vorübergehend die meisten Werke in Europa. Davon sind die Werke in Melfi, G. Vico (Pomigliano), Cassino, Carrozzerie Mirafiori und Grugliasco e Modena in Italien sowie Kragujevac in Serbien und Tychy in Polen betroffen. Der Autohersteller Fiat Chrysler Automobiles (FCA) schliesst wegen des Ausbruchs des Coronavirus diese Werke vorübergehend sicher bis Ende März. Davon ist auch die Maserati-Produktion betroffen.FCA hat zudem auch Vorsichtsmassnahmen ergriffen, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. So seien unter anderem Abstände zwischen Arbeitsplätzen vergrössert und Desinfektionsmittel bereitgestellt worden. Italien ist nach China das am schlimmsten betroffene Land der Lungenkrankheit, Hunderte Menschen sind bereits gestorben.
 


 

Bundesrat verschärft Massnahmen

Der Bundesrat verschärft Massnahmen gegen das Coronavirus zum Schutz der Gesundheit und unterstützt betroffene Branchen.

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13. März 2020, pd. Um die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz einzudämmen und um die Bevölkerung und die Gesundheitsversorgung zu schützen, hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 13. März 2020 weitere Massnahmen beschlossen: Er verbietet ab sofort und bis Ende April Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen, in Restaurants, Bars und Diskotheken dürfen sich maximal 50 Personen aufhalten. Damit kann das gegenseitige Abstandhalten einfacher eingehalten werden. An den Schulen darf bis am 4. April vor Ort kein Unterricht stattfinden. Die Einreise aus Italien wird weiter eingeschränkt. Der Bundesrat stellt zudem bis zu 10 Milliarden Franken als Soforthilfe zur Verfügung, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie rasch und unbürokratisch abzufedern. Hier geht's zum ganzen Artikel dazu


 

Lamborghini schliesst Fabrik

Lamborghini unterstützt die Verordnung der italienischen Regierung und intensiviert Massnahmen gegen die Ausbreitung der Corona Virus Pandemie Fabrik in Sant’Agata Bolognese bleibt sicher bis 25. März geschlossen.

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13. März 2020, pd. Lamborghini hat die Massnahmen gegen die Ausbreitung der Corona Virus Pandemie intensiviert und unterstützt damit die neueste Verordnung der italienischen Regierung. Stefano Domenicali, Chairman and Chief Executive Officer of Automobili Lamborghini (Bild) sagt: «Das ist eine Entscheidung, motiviert durch soziale Verantwortung und geprägt von hoher Sensibilität gegenüber unseren Mitarbeitern, in dieser aussergewöhnlichen Situation, in der wir uns in Italien befinden und die sich auch im Ausland entwickelt.»

Die Fabrik in Sant‘Agata Bolognese wird von heute 13. bis zum 25. März geschlossen bleiben und keine Supersportler mit dem Stier auf dem Markenlogo mehr vom Band laufen. «Wie bisher werden wir die Situation weiter genau beobachten, um schnell und mit der nötigen Flexibilität reagieren zu können und zusammen mit unseren Mitarbeitern zum richtigen Zeitpunkt mit Energie wieder voll durchzustarten», so Stefano Domenicali.
 


 

Coronavirus: Informationen zu Arbeitsrecht und Kurzarbeit

Das Coronavirus hat zunehmend Auswirkungen auf unsere Wirtschaft. Seit Anfang März haben die genehmigten Voranmeldungen für Kurzarbeit stark zugenommen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) bekanntgab. Der AGVS hat zwei Factsheets mit den wichtigsten Informationen für Garagisten und ihre Mitarbeitenden erarbeitet.

13. März 2020, pd. Das erste Factsheet widmet sich rechtlichen Fragen zum Coronavirus und steht hier zum Download bereit: Factsheet «Rechtliche Informationen zum Coronavirus»

Das zweite Factsheet beantwortet Fragen zur Kurzarbeit und kann hier heruntergeladen werden: Factsheet «Informationen zur Kurzarbeit im Rahmen der aktuellen Lage»


 

Fiat Chrysler ruft weltweit zu Homeoffice auf

Mike Manley, der Chef des italienisch-amerikansichen Fiat-Chrysler-Konzerns (FCA), ruft Mitarbeiter auf der ganzen Welt in einem Schreiben dazu auf, nach Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten.

13. März 2020, pd. Fiat Chrysler Automobiles (FCA) erweitert die Massnahmen gegen eine massenhafte Ansteckung mit dem Coronavirus.CEO Mike Manley ruft gemäss dem US-Branchenportal «Automotive News» in einem internen Schreiben alle Mitarbeiter des Herstellers dazu auf, nach Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten. In China und Italien, das in Europa bislang am schlimmsten betroffen ist, gelten entsprechende Massnahmen bereits. Jetzt gilt der Aufruf auch für Büroangestellte weltweit. Angestellte, die für Teile ihrer Arbeit vor Ort sein müssen, sollen dies nach Möglichkeit flexibel tun und nach getaner Arbeit wieder ins Homeoffice zurückkehren.
 


 

Slalom-Testtage in Ambri abgesagt

Nach dem Bergrennen in Reitnau und dem Kart-Event «7 Laghi» hat nun auch die Equipe Bernoise ihre Slalom-Testtage in Ambri von Ende März abgesagt.

13. März 2020, pd. Eigentlich ist es keine Überraschung mehr nach dem Notstandsentscheid der Tessiner Regierung: Die für den 27. Bis 29. März geplanten Slalom-Testtage auf dem Flugplatz Ambri finden wegen dem sich weiter ausbreitenden Covid-19-Virus nicht statt. Die für die Organisation zuständige Equipe Bernoise erklärte: «Es ist leider bittere Tatsache geworden und auch wir müssen uns der behördlichen Auflagen ergeben. Bis zuletzt haben wir darum gekämpft und mit unseren Ansprechpartnern Massnahmen vorbereitet, um trotz der um sich greifenden Pandemie unsere Veranstaltung durchführen zu können. Leider nun schliesslich ohne Erfolg.» www.equipebernoise.ch
 



Vollbremsung für Tuning World Bodensee

Wegen der sich immer mehr verschärftenden Entwicklungen bei der Verbreitung des Coronavirus (CoVid-19) hat die Messe Friedrichshafen die Tuning World Bodensee abgesagt.


Die Tuning World Bodensee lockt jedes Jahr mehr als 100'000 Besucherinnen und Besucher nach Friedrichshafen. Dieses Jahr hätte die 18. Austragung stattfinden sollen. (Foto: Messe Friedrichshafen)

12. März 2020, pd. Die grösste Tuningmesse in Europa hätte vom 30. April bis 3. Mai stattfinden sollen. «Wir haben bis zum Schluss gehofft und sehr gekämpft, aber die Verschärfung der aktuellen Lage bei der Verbreitung des Coronavirus führt dazu, dass wir die Tuning World Bodensee nicht durchführen können», erklärt Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen. Betroffen und enttäuscht zeigt sich auch Projektleiter Dirk Kreidenweiss: «Die Gesundheit und das Wohl unserer Aussteller und Besucher sowie unserer eigenen Mitarbeiter hat oberste Priorität. Aber es tut weh, emotional und wirtschaftlich.»


 

Autotage 2020 abgesagt

Die unter der Bezeichnung «Autotage 2020» zusammengeschlossenen elf Betriebe aus Stäfa, Männedorf, Uetikon am See, Oetwil am See und Hombrechtikon haben einstimmig beschlossen, die für das Wochenende vom 21./22. März 2020 vorgesehene gemeinsame Veranstaltung abzusagen.

12. März 2020, pd. Mit diesem Entscheid folgen die Betriebe den Weisungen und Empfehlungen von Bund und Kanton. In ihrem Statement betonen die elf Betriebe: «Die Gesundheit aller, insbesondere die unserer Mitarbeitenden und Kunden, steht für uns an oberster Stelle! Wir verzichten auf das Händeschütteln, schenken Ihnen dafür ein Lächeln. In diesem Sinne möchten wir betonen, dass wir selbstverständlich unsere Türen und Tore für Interessenten zu den normalen Öffnungszeiten offen haben. Wir zeigen Ihnen die Fahrzeugneuheiten, die Sie in Genf nicht bestaunen konnten, gerne persönlich und machen Ihnen ein attraktives Frühlingsangebot. Selbstverständlich sind auch Probefahrten möglich. Die in den Autotagen 2020 zusammengeschlossenen elf Betriebe schauen positiv, motiviert und virenfrei in die Zukunft.»

Weitere Informationen der einzelnen Garagen, auch über Neuheiten und Aktionen, finden sich auf deren Websites und hier


Bergrennen Reitnau abgesagt

Am Donnerstag gab der Veranstalter des Bergrennen Reitnau, ACS Mitte in Aarau, die Absage der
diesjährigen Veranstaltung bekannt. Das ACS Bergrennen Reitnau vom Sonntag, 28. Juni 2020, fällt
aus.


12. März 2020, pd. Thomas Kohler, Organisator und Geschäftsführer des ACS in Aarau: «Für diese Entscheidung brauchten
wir keine Behörde, die den Anlass bewilligt oder nicht. Der Hauptgrund liegt darin, wir wollen auf die örtliche Bevölkerung Rücksicht nehmen. Reitnau ist ein kleiner und sehr idyllischer Ort in der Schweiz. Durch den Anlass bringen wir im Schnitt über 12'000 Zuschauer aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland nach Reitnau». Dies sehen wir aus aktueller Sicht nicht als passend. Wir geniessen in Reitnau ein grosses Gastrecht, dass wir nicht überbelasten wollen. Wir bedauern diesen Entscheid sehr, sind aber überzeugt, dass hier die Verantwortung höher zu werten ist, als die reine Freude am Anlass».

Das Bergrennen Reitnau zählt zu den grössten Motorsportveranstaltungen in der Schweiz. Daneben ist es
die grösste eintägige Sportveranstaltung im Aargau.
 



Passion Auto Show abgesagt

11. März 2020, pd. Die Passion Auto Show findet nicht statt. Damit reagieren die Organisatoren um Charles-Albert Hediger, Präsident der AGVS Sektion Wallis, auf die vom Bundesamt für Gesundheit veordneten Massnahmen rund um die Entwicklungen der Corona-Pandemie. «Da die Gesundheit unserer Besucher und Werkstattmitarbeiter vor allen anderen Überlegungen stand, war die Absage dieser Ausgabe offensichtlich», geben die Organisatoren in einer Medienmitteilung bekannt. Die 5. Ausgabe der Passion Auto Show hätte vom 27. bis 29. März im Centre d’Expositions et de Réunions de Martigny (CERM) stattfinden sollen.
 



Bundesrat lockert Bestimmungen für Selbst-Quarantäne

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10. März 2020, sco. Das sind gute Nachrichten für alle Gewerbetreibenden: Wer engen Kontakt mit einer Person hatte, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, soll sich für fünf Tage in die sogenannte Selbst-Quarantäne begeben. Danach darf er wieder zur Arbeit, falls er keine für das Coronavirus typischen Symptome aufweist. Hier geht's zum ganzen Artikel dazu

 


 

Neu: mehr Abstand halten

6. März 2020, pd. Aufgrund der aktuellen Situation und der Ausbreitung des Coronavirus stuft der Bundesrat die Situation in der Schweiz als besondere Lage gemäss Epidemiengesetz ein. Er verbietet Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Dieses Verbot gilt mindestens bis am 15. März 2020. Über Veranstaltungen mit weniger als 1000 Teilnehmenden entscheiden die kantonalen Behörden. Informationen dazu finden Sie auf der Seite Massnahmen des Bundes.

Zudem wurde am 5. März 2020 in der Schweiz der erste Todesfall vermeldet. Es handelt sich um eine 74-jährige Frau aus dem Kanton Waadt. Das Referenzlabor für neu auftretende Viruserkrankungen (NAVI) in Genf bestätigte am 5. März 2020 um 17 Uhr bislang 87 Ansteckungen schweizweit.

Neben den bisherigen Weisungen wie Hände gründlich waschen, Hände schütteln vermeiden, bei Fieber und Husten zuhause bleiben, in ein Taschentuch oder die Armbeuge husten und niesen sowie nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation gehen, kommt eine sechste Verhaltensregel dazu: Es gilt Abstand zu halten. Zum Beispiel beim Anstehen oder bei Sitzungen und vor allem sollte man ältere Menschen durch genügend Abstand schützen.
www.bag-coronavirus.ch
 


 

Absage der 45. Ausgabe der OTM-Börse Schweiz in Fribourg

Die gegenwärtige Situation rund um die Ausbreitung des Coronavirus ist Grund dafür, dass die 45. Ausgabe des Oldtimer & Teilemakt Schweiz, die grösste und älteste Oldtimer-Börse der Schweiz, aber auch eine der wichtigsten jährlichen Veranstaltungen des Forum Fribourg, abgesagt werden muss.

6. März 2020, pd. Die Veranstaltung sollte am 21. und 22. März stattfinden und wird über die zwei Tage von mehr als 20’000 Personen besucht. Derzeit waren nahezu 350 Aussteller angemeldet. Veranstaltungen nach März 2020, sind von dieser Entscheidung nicht betroffen. Bittere Realität für das Forum Fribourg, das gezwungen ist, wenige Tage vor der Eröffnung der 45. Ausgabe des Oldtimer & Teilemarkt Schweiz abzusagen. Die aktuelle Situation, die durch die rasante globale Ausbreitung des Corona-Virus und die deswegen von den Bundes- und Kantonalen Behörden erlassenen Empfehlungen, Richtlinien und Verbote im Zusammenhang mit der Herkunft der Teilnehmer am OTM (Europa weit), das Forum Fribourg zu dieser harten und traurigen Entscheidung gedrungen.

«Es ist äusserst frustrierend, aber angesichts den all oben genannten Gründen, sowie aus Respekt gegenüber unseren Lieferanten, Sponsoren und Ausstellern, welche sich ebenfalls jetzt bereits Vorbereiten und Organisieren müssen, konnten wir unter keinen Umständen den 15. März abwarten, um eine Entscheidung zu treffen», bedauert Joseph Vonlanthen, Direktor des Forum Fribourg.

Die zu diesem Anlass geplante Sonderausstellung über Fahrzeuge, Motorräder und Geräte der Schweizer Armee, wird auf die nächste Ausgabe des OTM am 27. und 28. März 2021 verschoben werden. Dazu wird dem fünfzigsten Todestag des Freiburger Rennfahrers Jo Siffert gedacht, der 1971 bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen ist. www.oldtimer-teilemarkt.ch

 



Absage der Autoshow Winterthur

Die 15. Autoshow Winterthur, ursprünglich geplant am Wochenende vom 21. und 22. März 2020, wird abgesagt. Somit folgen die 23 Fachgaragen, Partner und Sponsoren den Weisungen und Empfehlungen von Bund und Kanton. Die Gesundheit aller, insbesondere die unserer Mitarbeitenden und Kunden, steht an oberster Stelle.
 

6. März 2020, pd. Die Garagen sind sich dieser grossen Verantwortung bewusst und handeln, in dem die Autoshow Winterthur abgesagt wird. Eng in Kontakt mit der Gesundheitsdirektion d es Kanton Zürich werden Informationen ausgetauscht. In den Betrieben werden proaktiv Massnahmen getroffen, um höchst mögliche Sicherheit zu gewährleisten. Dispenser mit Desinfektionsmittel werden in Kundenzonen und Mitarbeiterbereichen aufgestellt. Das Per sonal wird wiederholt gebrieft mit dem Leitfaden des Bundes.

Wir verzichten auf das Händeschütteln schenken Ihnen dafür ein Lächeln. In diesem Sinne möchten wir betonen, dass wir selbstverständlich unsere Türen und Tore für Interessenten zu den normalen Öffnungszeiten offen haben. Wir zeigen Ihnen die Fahrzeugneuheiten, die Sie in Genf nicht bestaunen konnten, gerne persönlich und machen Ihnen ein verlockendes Frühlingsangebot. Selbstverständlich sind auch Probefahrten möglich. Die 23 Fachgaragen, Partner und Sponsoren der Autoshow Winterthur schauen positiv, motiviert und virenfrei in die Zukunft. Weitere Informationen der einzelnen Garagen und Neuheiten finden Sie auf deren Websites: https://www.autoshow winterthur.ch/garagen/
 


 

Nach GIMS-Absage: Ferrari-Neuheiten auf exklusiver Tour in den Showrooms der Schweizer Ferrari-Händler

Die fünf neuen Ferrari-Modelle, die im Jahr 2019 lanciert worden sind, werden nun den Kunden in einer exklusiven Roadshow vom 3. bis 18. März in den Ferrari-Händlerbetrieben in der ganzen Schweiz vorgestellt. Der F8 Tributo, der SF90 Stradale, der F8 Spider, der 812 GTS und der Ferrari Roma werden zum ersten Mal gemeinsam in einer Eventreihe bei den sieben Schweizer Ferrari-Händlern präsentiert.

5. März 2020, pd. Diese Initiative ist die erste ihrer Art für Ferrari in der Schweiz und soll Kunden, die den Internationalen Automobil-Salon in Genf besuchen wollten, nun doch die Möglichkeit geben, die Fahrzeuge in einem exklusiven Rahmen und aus nächster Nähe zu begutachten.

Die fünf Modelle stellen fünf Interpretationen der Philosophie «verschiedene Ferrari für verschiedene Ferraristi» dar und unterstreichen, wie vielfältig das Angebot der Marke aus Maranello geworden ist. Das Angebot von Ferrari spricht ein immer breiteres Kundenspektrum an, ohne dabei die Werte Exklusivität, Spitzenleistung und technologische Exzellenz zu vernachlässigen. Sie gehören zur DNA eines jeden Ferraris. Eleganz, Leistung, Vielseitigkeit und Fahrspass sind die vier Säulen der neu strukturierten Modellpalette von Ferrari, die den Geschmack und die Anforderungen sowohl langjähriger Anhänger als auch neuer Generationen von Ferraristi gleichermassen berücksichtigt.

 


Auto-Show St.Gallen abgesagt

Am Wochenende vom 21. und 22. März hätten an der 28. Auto-Show die neusten Modelle präsentiert werden sollen. Aufgrund der besonderen Lage rund um das Thema Corona-Virus haben die 13 St.Galler Garagisten entschieden, die Frühlingsausstellung abzusagen.
 

4. März 2020, pd. In gut zwei Wochen wäre es soweit gewesen und die diesjährige Auto-Show St.Gallen hätte stattgefunden. Da es sich um einen dezentralen Anlass handelt und in den verschiedenen Garagen stattfindet, wäre der Event gemäss kantonalen Verordnungen trotz des Corona-Virus und der dementsprechend veranlassten Besucherzahlgrenze erlaubt gewesen.

Anfang dieser Woche haben sich die St.Galler Garagisten allerdings entschieden, den Event abzusagen. «Wir möchten mit diesem Entscheid für unsere Mitarbeitenden, für die Besucherinnen und Besucher sowie für uns selbst Verantwortung übernehmen. Die Gesundheit steht für uns über allem», so Tobias Zollikofer, Präsident der Auto-Show St.Gallen (Bild).

Herbstausstellung als mögliches Verschiebedatum
Der Entscheid fiel den Garagisten zwar nicht leicht, trotzdem haben sie sich geschlossen für eine Absage des Events entschieden. Um die Tradition der bald 30-jährigen Auto-Show und die damit verbundenen Begegnungen mit der St.Galler Bevölkerung aufrecht zu erhalten, wird – je nach Entwicklung der aktuellen Lage – eine Herbstausstellung 2020 ins Auge gefasst.

Was aber bleibt und Freude beschert, sind die Neuheiten und aktuellen Auto-Trends in den Showrooms der 13 St.Galler Garagisten, die sich über alle individuellen Besucherinnen und Besucher freuen. «Die Vorbereitungen sind getroffen und bei vielen Händlern werden die neusten Modelle zum geplanten Auto-Show-Termin bereitstehen», sagt Tobias Zollikofer.
 


 

Coronavirus: Die wichtigsten Fragen und Antworten


3. März 2020, pd. Das Coronavirus breitet sich auch in der Schweiz aus. Kein Grund zur Panik, aber Anlass zu erhöhter Aufmerksamkeit auch in den Betrieben des Autogewerbes. Ein Factsheet des AGVS gibt Antworten auf die drängendsten Fragen rund um das Virus Covid-19. Hier geht's zum ganzen Artikel dazu
 


 

Peugeot 208 ist «Car of the Year»


Die Car of the Year-Preisverleihung fand am Montag unter aussergewöhnlichen Bedingungen im Palexpo statt. Die Zeremonie wurde hinter verschlossenen Türen abgehalten aber live auf der Website der Geneva International Motor Show sowie auf der Facebook-Seite #GimsSwiss übertragen.



2. März 2020, pd. Eine Jury aus 58 Journalisten wählte den Peugeot 208 zum «Car of the Year» vor den sechs anderen Finalisten. Das Modell hebt sich insbesondere dank seiner besonderen Auswahl an Antriebsarten ab, die neben dem traditionellen Benzin- und Dieselmotor auch eine elektrische Version umfasst.

Nach der Bekanntgabe des Gewinners hatte Frank Janssen, Präsident der Jury und Autojournalist des deutschen Magazins Stern, die Gelegenheit, per Videokonferenz mit Jean-Philippe Imparato, dem Markendirektor von Peugeot, zu sprechen. Herr Imparato, der nicht vor Ort anwesend war, konnte live auf die Ankündigung reagieren. «Wir freuen uns, dass der Peugeot 208 als 'Car of the Year' ausgezeichnet wurde. Es ist grossartig, von einer Fachjury wie derjenigen von Car of the Year anerkannt zu werden.»

Die Ergebnisse von 2020: 

Peugeot 208 | 281 Punkte 

Tesla Model 3 | 242 Punkte

Porsche Taycan | 222 Punkte

Renault Clio | 211 Punkte

Ford Puma | 209 Punkte

Toyota Corolla | 152 Punkte

BMW 1 Series | 133 Punkte

 

Die seit 1964 verliehene Trophäe «Car of the Year» ist die prestigeträchtigste und begehrteste Auszeichnung in der Automobilwelt. Mit einer Jury von 58 Journalisten aus 23 Ländern wird die «Car of the Year» von sieben grossen Magazinen in Europa organisiert: Auto in Italien, Autocar in Grossbritannien, Autopista in Spanien, Autovisie in den Niederlanden, L'Automobile Magazine in Frankreich, Stern in Deutschland und Vi Bilägare in Schweden.
 


GIMS-Tickets werden zurückerstattet

2. März 2020, red. Die Absage der GIMS wirft Fragen auf für die Besucherinnen und Besucher, die sich bereits ein Ticket gesichert haben. Diese müssen sich jedoch keine Sorgen machen. Wie die GIMS auf ihrer Website schreibt, werden die verkauften Eintrittskarten für die Veranstaltung zurückerstattet. Wie man dabei vorgehen muss, wird noch bekannt gegeben. «Die Organisatoren werden so bald wie möglich auf ihrer Webseite über die Prozedur informieren», teilen die Organisatoren mit.


GIMS zeigt Pressekonferenzen und Präsentationen von Weltpremieren online

2. März 2020, red. Traditionell ist die GIMS das Schaufenster für die Präsentation von über 100 Weltpremieren. Die Organisatoren haben daher beschlossen, trotz Absage das Salons dem Publikum, den Fans und den Medien die Live-Übertragung der Pressekonferenzen und Präsentationen der von den Herstellern an verschiedenen Orten organisierten Weltpremieren zu zeigen.

Ab Dienstag, 3. März 2020, 8 Uhr, werden hier die verschiedenen Veranstaltungen übertragen und sind anschliessend als Video On Demand verfügbar.


Wahl zum «Car of the Year» wird online ausgestrahlt

Trotz der Absage der Geneva International Motor Show haben die Organisatoren beschlossen, die Preisverleihung für das Auto des Jahres am Montag, 2. März, um 15 Uhr auf der Webseite live zu übertragen. Vor Ort werden keine Journalisten zugelassen. Der Preis wird von Frank Janssen, Präsident der Jury und Autojournalist des deutschen Magazins Stern, überreicht.

2. März 2020, pd. Sieben Kandidaten stehen zur Auswahl für die Verleihung «Car of the Year 2020»: BMW 1er-Serie, Ford Puma, Peugeot 208, Porsche Taycan, Renault Clio, Tesla Modell 3 und Toyota Corolla. 
 

Frank Janssen wird die letzte Runde der Stimmabgaben präsentieren und dem Gewinner den Preis übergeben. Die Jurymitglieder werden 25 Punkte auf mindesten fünf der sieben Fahrzeuge abgeben. Dies wird am Montag, 2. März 2020, im Palexpo stattfinden. Die Zeremonie wird live auf der Website der Geneva International Motor Show und auf der Facebook-Seite #GimsSwiss übertragen. Hier kann man sich in Echtzeit über den Gewinner informieren.

 

Der «Car of the Year» wird von sieben führenden Automobilzeitschriften aus ganz Europa organisiert: Auto aus Italien, Autocar aus Grossbritannien, Autopista aus Spanien, Autovisie aus den Niederlanden, L’ Automobile Magazine aus Frankreich, Stern aus Deutschland und Vi Bilägare aus Schweden. Die besten 60 Fachjournalisten aus 23 Ländern Europas wählen den Gewinner. 


Volkswagen zeigt Neuheiten im Online-Livestream

Volkswagen begrüsst die Entscheidung des Genfer Staatsrates, den diesjährigen Genfer Automobil-Salon abzusagen. Die Marke Volkswagen wird als Alternative zur ursprünglich geplanten Pressekonferenz am Dienstag, 3. März, um 9.10 Uhr, seine automobilen Neuheiten digital präsentieren.

2. März 2020, pd. In einem Online-Stream werden Ralf Brandstätter, Chief Operating Officer der Marke Volkswagen, und Dr. Frank Welsch, Entwicklungsvorstand der Marke Volkswagen, unter anderem den neuen Touareg R mit Plug-In-Hybridtechnologie, die achte Generation des Golf GTI und ein weiteres Modell der vollelektrischen ID. Familie zum ersten Mal vorstellen. Zur Übertragung geht es hier

1975 präsentierte Volkswagen auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt den ersten Golf GTI. 45 Jahre später wird bereits die achte Generation der Ikone im Online-Livestream vorgestellt. Der neue Golf GTI präsentiert sich als agiler, kompromissloser und effizienter Hightech-Kompaktsportwagen des digitalen Zeitalters mit 180 kW (245 PS). Das Fahrwerk kann in Verbindung mit einer neuen DCC-Generation (adaptive Regelung) feinstufig vom Fahrer eingestellt werden. Auch im Innenraum bleibt die achte Generation mit dem klassischen Karomuster der Sportsitze unverkennbar ein GTI. 



Im Online-Livestream präsentiert Volkswagen ein weiteres R-Modell. Der jüngste Touareg ist das erste Modell von Volkswagen R mit einem Plug-in-Hybridantrieb und gleichzeitig der stärkste Volkswagen. Der 340 kW (462 PS) starke Plug-in-Hybridantrieb des Allrounders präsentiert sich als perfekte Verbindung aus souveräner Leistung und elektrischer Effizienz. Das neue SUV startet bei ausreichend geladener Batterie stets im rein elektrischen «E-Mode» und damit emissionsfrei.

Zudem präsentiert Volkswagen ein weiteres Modell der vollelektrischen ID. Familie im Online-Livestream. 

 

 

 

 

 


Mercedes-Benz präsentiert Neuheiten digital nach Absage des Genfer Automobilsalons

Nach der Absage des Genfer Automobilsalons präsentiert Mercedes-Benz die Highlights seiner zahlreichen Frühjahrs-Neuheiten digital. Der geplante Executive Talk mit den Vorständen der Daimler AG Ola Källenius, Britta Seeger und Markus Schäfer zur Weltpremiere der umfassend aktualisierten E-Klasse wird kurzfristig in ein Studio in Stuttgart verlegt. Die digitale Mercedes-Benz Pressekonferenz findet am Dienstag, 3. März 2020, ab 8.45 Uhr auf dem Medienportal Mercedes me media statt.
 
2. März 2020, pd. Neben der umfassend aktualisierten und deutlich aufgewerteten E-Klasse steht die Elektrifizierungs-Offensive von Mercedes-Benz im Fokus – mit zahlreichen Neuheiten aus der Kompaktwagen-Hybridfamilie sowie neuen Motorisierungsvarianten mit integriertem Starter-Generator (ISG) und 48-Volt-Technologie.
 
Als weiteres digitales Highlight findet auch der für den Genfer Automobilsalon geplante und hochkarätig besetzte Media Talk «Motorsports & Sustainability» im Studio statt und ist ebenfalls auf Mercedes me media zu sehen. Markus Schäfer, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, Toto Wolf, Team Principal & CEO des Mercedes-AMG Petronas Formula One Team, Lewis Hamilton, der sechsfache Formel-1-Weltmeister von Mercedes-AMG Petronas Formula One, und Nyck de Vries vom Mercedes Benz EQ Formula E Team diskutieren über Nachhaltigkeit im Motorsport und den Technologietransferin die Serienentwicklung.
 
Hier können beide Talks in voller Länge angesehen werden


Online-Weltpremiere für den neuen Audi A3 Sportback

2. März 2020, pd. 1996 hat der Audi A3 das Segment der Premium-Kompakten begründet, und bis heute ist er mit mehr als fünf Millionen verkaufter Exemplare das erfolgreichste Modell seiner Klasse. Diese Erfolgsgeschichte will Audi mit der vierten Generation des A3 fortschreiben. Die konsequente Elektrifizierung ist dabei selbstverständlich. «Plug-in-Hybrid-Modelle sind ein zentraler Baustein unserer Elektro-Offensive», sagt Audi Vorstandsvorsitzender Bram Schot. «Den A3 bieten wir noch in diesem Jahr als Mild-Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Version an. Damit erreicht die konsequente Elektrifizierung unserer Modellpalette nun auch die Kompaktklasse.»

Audi überträgt die Weltpremiere des neuen Audi A3 Sportback online. Interessierte können die Vorstellung am 3. März, um 9.50 Uhr lokaler Zeit hier sowie den Social-Media-Kanälen von Audi verfolgen.


Virtuelle Weltpremiere des BMW Concept i4

BMW Group präsentiert Alternative zum Programm auf dem Genfer Automobilsalon 2020.
 

2. März 2020, pd. Aufgrund der aktuellen Situation wurde die Geneva International Motor Show 2020 abgesagt. Natürlich haben wir Verständnis für diese Entscheidung, bedauern aber auch, dass die Messe nicht wie gewohnt stattfinden kann. Die BMW Group wird das für Genf angedachte Programm inklusive der Weltpremiere des BMW Concept i4 stattdessen im Rahmen einer digitalen Pressekonferenz mit dem Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, Oliver Zipse, in München zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt Dienstag, 3. März 2020, 8.15 Uhr zeigen.

Die Weltpremiere können Sie unter www.live.bmwgroup.com/en live mitverfolgen.


Neue Hygiene- und Verhaltensregeln zum Schutz gegen das neue Coronavirus

Die Situation rund um das neue Coronavirus hat sich in der Schweiz und den Nachbarländern in den vergangenen Tagen weiter verschärft. Der Bund passt deshalb die Grundfarbe seiner Kampagne «So schützen wir uns» an und fügt weitere Hygiene- und Verhaltensregeln hinzu.



2. März 2020, pd. Mittlerweile ist es auch innerhalb der Schweiz zu Übertragungen des neuen Coronavirus gekommen, etwa im Wallis und in Graubünden. Die Übertragungskette kann in diesen Fällen noch nachverfolgt werden; die Kontaktpersonen werden informiert. Weitere Übertragungen innerhalb der Schweiz sind wahrscheinlich. Dies macht einen höheren Schutz insbesondere vulnerabler Bevölkerungsgruppen notwendig. Dazu gehören ältere Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen. Das BAG empfiehlt der Bevölkerung deshalb in seiner Kampagne «So schützen wir uns» zusätzliche Verhaltens- und Hygieneregeln.

Die Kampagne wechselt ab sofort von der bisherigen Farbe Gelb auf Rot. Dies bedeutet, dass die bisherigen drei Hygieneregeln «Gründlich Händewaschen», «In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen» und «bei Fieber und Husten zu Hause bleiben» jetzt um drei weitere Regeln erweitert werden: «Papiertaschentuch nach Gebrauch in geschlossenen Abfalleimer», «Händeschütteln vermeiden» und «Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation».

Mit dem Wechsel zu Rot wird für die Bevölkerung sichtbar, dass ab jetzt diese zusätzlichen Hygiene- und Verhaltensregeln gelten, um sich selbst und andere möglichst vor einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus zu schützen.

Das Kampagnematerial wurde in den letzten Tagen auf der Website des BAG von zahlreichen Organisationen und Unternehmen als pdf heruntergeladen und ausgedruckt. Sie können die neueste Version mit dem heutigen Datum hier herunterzuladen: https://www.bag-coronavirus.ch. Hier gibt es auch laufend aktualisierte Informationen des BAG.

 


AGVS Auto Ausstellung Aarau West kann nicht stattfinden

2. März 2020, pd. Da der Kanton Aargau eine Obergrenze von 150 Personen für Anlässe bis am 15. März 2020 beschlossen hat, wurde das Gesuch für die Durchführung der AGVS Auto Ausstellung Aarau West (13. bis 15. März 2020) abgelehnt. Der Grund für die Ablehnung liegt in der zu hohen Besucherzahl.

Der AGVS (Auto Gewerbe Verband Schweiz, Sektion Aargau) bedauert diesen Entscheid sehr, legt aber grossen Wert auf die Sicherheit aller Besucher und Aussteller. Der AGVS sucht mit Tennis aarauWEST, Oberentfelden, nach einem Alternativdatum – nach Möglichkeit im Herbst 2020. Ein neues Datum wird zum gegebenen Zeitpunkt auf der Website bekannt gegeben: www.auto-aargau.ch

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