Mit dem Tagesseminar wieder up to date

3. Juli 2020 autoberufe.ch – Ob «Instrumente der neuen BiVo einsetzen», «Lernende selektieren» oder «Junge Erwachsene führen und ­Krisen überwinden»: Das AGVS-Didaktikmodul vermittelt Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern wichtiges ­Wissen zur Umsetzung der neuen Bildungsverordnung.

Einblick in das Didaktikmodul «Junge Erwachsene führen und Krisen überwinden», November 2019. Quelle: AGVS-Medien

cst./lh. Mit der revidierten Bildungsverordnung der technischen Grundbildungen im Autogewerbe, die Anfang 2018 in Kraft getreten ist, wurden auch die Anforderungen an Berufsbildnerinnen und Berufsbildner überarbeitet. So müssen diejenigen Ausbildner der technischen Grundbildungen in den Betrieben, die über keinen tertiären Abschluss verfügen, bis Ende 2020 einen eintägigen obligatorischen Kurs besuchen. Die Rubrik «Werk kann ausbilden?» unter autoberufe.ch und «Für Ausbildner» gibt Aufschluss darüber, ob Berufsbildner eine Ausbildung auf tertiärem Niveau abgeschlossen haben oder nicht.

Wer den obligatorischen Kurs in diesem Jahr noch absolvieren muss, für den empfiehlt sich das eintägige Didaktikmodul des AGVS: Das Seminar bietet in diesem komplexen beruflichen Umfeld Orientierung und vermittelt den Berufsbildnerinnen und Berufsbildner wichtiges Wissen zur Umsetzung der neuen Bildungsverordnung. Ob «Instrumente der neuen BiVo einsetzen», «Lernende selektieren» oder «Junge Erwachsene führen und Krisen überwinden»: Teilnehmende haben beim Kursinhalt die freie Wahl. 

Das Tagesseminar «Lernende selektieren» geht auf verschiedene Themen ein, darunter Lehrstellenmarketing, Phasen des Selektionsprozesses und Interpretation des AGVS-Eignungstests. Nach dem Besuch sind die Teilnehmenden unter anderem in der Lage, den Selektionsprozess mit geeigneten Instrumenten gezielt zu planen und durchzuführen; sie können ein geeignetes Programm für eine Schnupperlehre zusammenstellen sowie Lernende auswählen, die zum Betrieb passen und den Anforderungen des Berufs entsprechen.

Ausbildner, die das Modul «Instrumente der neuen BiVo einsetzen» besuchen, erlangen unter anderem Wissen in den Bereichen Handlungskompetenzorientierung in der betrieblichen Ausbildung, Ausbildungsplanung und Gespräche mit Lernenden führen. Nach diesem Tag können die Teilnehmenden mithilfe des Ausbildungsprogramms festlegen, wann welche Handlungskompetenz im Betrieb eingeführt und vertieft wird, mit Lernenden förderorientierte Semestergespräche führen, den Bildungsbericht als Standortbestimmungsinstrument gewinnbringend einsetzen und Lernende bei der Führung der Lerndokumentation unterstützen.

Das Tagesseminar «Junge Erwachsene führen und Krisen überwinden» dreht sich insbesondere um die Frage, wie es gelingt, die Motivation wieder zu stärken und das Potenzial zur Entfaltung zu bringen, damit die Ausbildungsziele erreicht werden. Dazu vermittelt das Modul Know-how im Bereich neuropsychologische Entwicklung im Jugendalter, Grundlagen zu Motivation und Selbstbewusstsein, Standortgespräche und entwicklungsfördernde Vereinbarungen, typische Anzeichen für Krisen und Handlungsmöglichkeiten, Strategien im Umgang mit Konflikten sowie ausserbetriebliche Unterstützungsangebote.

Der AGVS empfiehlt, dass nebst einem obligatorischen Kurs weitere Themenblöcke freiwillig besucht werden. In der Business Academy finden Berufsbildnerinnen und Berufsbildner das Kursangebot und die detaillierten Informationen zu den Didaktikmodulen. Bei Fragen steht AGVS-Beraterin Lisa Habegger, lisa.habegger@agvs-upsa.ch, 031 307 15 44, zur Verfügung.
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