Als Strassenhelfer im Ernstfall vor Ort

29. Januar 2019 autoberufe.ch – Der Stadtsaal Zofingen verwandelte sich am 24. Januar in einen Festsaal: Der Trägerverein Roadranger ernannte 27 neue Strassenhelfer der Fachrichtungen «Pannen-» und «Unfallhilfe». Mit ihnen sind bereits 140 dieser Berufsleute auf den Schweizer Strassen um Sicherheit besorgt und leisten im Ernstfall wichtige Hilfe. Ein Beitrag von Markus Schwab, Prüfungsexperte beim AGVS.

Urs Bucheli, Präsident des Trägervereins der Stassenhelferinnen und Strassenhelfer RoadRanger (im Bild), konnte im Stadtsaal Zofingen die 62 Absolventen, Vereinsfunktionäre, Prüfungsexperten und Trainingsanbieter zur fünften Fachausweisübergabe der Strassenhelfer/-in mit eidgenössichem Fachausweis begrüssen.

31 Kandidaten, darunter zehn französisch- und acht italienischsprachige Absolventen, stellten sich am 7. und 8. November 2018 in Dagmarsellen den Berufsprüfungen – 14 in der Fachrichtung «Unfallhilfe», 17 in der Fachrichtung «Pannenhilfe». So bezog sich Urs Bucheli in seiner Eröffnungsrede bei der Abschlussfeier auf die wichtige Funktion und die zwei grossen Zukunftsthemen der Strassenhilfe: die Digitalisierung und der direkte Kontakt mit dem Mitmenschen in einer Notsituation: «Verschliessen Sie sich nicht von der Zukunft, die Menschen brauchen Sie», betonte Bucheli. Nach der Vorspeise erfolgte die Übergabe der Fachausweise an die 27 anwesenden Absolventen aus dem Tessin, der Romandie und der Deutschschweiz. 

Bereits 140 RoadRanger im Einsatz
Mit dieser feierlichen Fachausweisübergabe sind in der Schweiz inzwischen 140 Personen mit erfolgreicher Berufsprüfung zu Strassenhelfern im Einsatz, deren vielseitige Aufgaben und täglichen Herausforderungen beim abschliessenden Abendessen angeregt diskutiert wurden. Musikalisch wurde der gelungene Event von der Band «Big Bang Studio» umrahmt. Wer in die Fussstapfen erfolgreichen Diplomanden treten möchte, braucht eine abgeschlossene drei- oder vierjährige AGVS-Grundbildung. Der Lehrgang besteht aus fünf Modulen.


Die Absolventen der Fachrichtung «Pannenhilfe» aus der Romandie.

Während die ersten beiden Pflichtmodule «Sicherheit» und «Mensch» für alle obligatorisch sind, kann in der Vertiefungsphase zwischen den Fachrichtungen «Pannenhilfe», «Unfallhilfe» oder «Pannen- und Unfallhilfe» gewählt werden. Jedes Modul wird schliesslich mit einer Prüfung abgeschlossen.

Weitere Infos unter: roadranger.ch

Bruno Leibundgut (links) und Daniel Eberhard flankieren die Absolventen der Fachrichtung «Pannenhilfe» aus der Deutschschweiz.

Die jüngst diplomierten Strassenhelfer «Fachrichtung Pannenhilfe»

Benjamin Saladin
Rinaldo Imboden
Marcello Temperli
Luca Pizzolante
Raffi Nichanian
Ludovic Degardin
Julien Penet
Vincent Delapraz

Blerim Velija
Oliver Schori
Stephan Stöckli
Mel Canepa
Michele Ronzano
Lucas Schwaller
Jan Jost
Nicolas Garcia
Marc Lehmann


Die erfolgreichen Absolventen der Fachrichtung «Unfallhilfe» aus der Westschweiz und dem Tessin.
 

Die jüngst diplomierten Strassenhelfer «Fachrichtung Unfallhilfe»

Matteo Umiker
Fabio Negrini
Andrea Della Cassina
Alfonso Di Giulio
Nicola Debernardis
Ronny Ceroni

Stefan Kellerhals
Roger Tellenbach
Cedric Bataillard
Mirko Wolfisberg
Filip Pilipovic
Cyrill Nussbaumer

 

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