Grosser Auftritt für den Berufsnachwuchs

30. August 2017 autoberufe.ch - Auf Plakaten, Flyern, Bannern oder Roll-ups wird das neue Sujet oder auf Neu-Hochdeutsch «Key Visual» ab sofort zum Einsatz kommen. Das wichtigste Element in dieser Vielzahl von Werbemitteln ist der Flyer mit der Übersicht über die beruflichen Grundbildungen im Autogewerbe.
 
sco. Auf 22 Seiten werden die technischen Berufe des Autogewerbes wie auch jene im kaufmännischen und Detailhandelsbereich dargestellt und beschrieben. Die Texte sind kurz, die wichtigsten Daten (Anzahl Lehrjahre, überbetriebliche Kurse, Schulfächer bzw. Handlungskompetenzbereiche) sind kompakt und anschaulich dargestellt. Der Flyer hat zwei Titelseiten, je eine für Personenwagen und eine für Nutzfahrzeuge, und eignet sich zur Auflage an Veranstaltungen beider Fachrichtungen.
 
Grundlagenarbeit in zwei Workshops
Das Key Visual ist eine Weiterentwicklung des Sujets «Mission possible», das seit 2011 im Einsatz war. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des AGVS, mit Lernenden und mit Fachleuten der Viva AG für Kommunikation erarbeitete in zwei Workshops die visuellen und inhaltlichen Grundlagen des neuen Auftritts. Die Viva als langjährige Kommunikationspartnerin des AGVS setzte diese Grundlagen anschliessend um.

Auffällig im Vergleich zum bisherigen Auftritt sind die kühle Farbgebung sowie der postmoderne, an ein Raumschiff erinnernde Hintergrund der beiden Titelseiten. Diese Farben- und Formensprache wurde massgeblich von den jugendlichen Workshop-Teilnehmern bestimmt. Daneben wurden weitere junge Berufsleute in die Gestaltung des neuen Berufsauftritts einbezogen. Olivier Maeder, der Bildungsverantwortliche des AGVS, legte die von der Viva ausgearbeiteten Varianten zahlreichen Lernenden vor und diskutierte sie mit ihnen. Maeder freut sich nicht nur über die Mitwirkung der jungen Lernenden, «sondern vor allem darüber, dass die Jugendlichen letztlich über den neuen Auftritt entschieden haben».

Lernende als Models
Die im Key Visual abgebildeten Foto-Modelle sind allesamt Lernende der Auto-Branche, die einem Aufruf im AUTOINSIDE gefolgt waren. Sie wurden in ihrem beruflichen Umfeld abgelichtet; die Shootings fanden im April und Mai in drei Garagen statt: Binelli AG in Zürich, Nutzfahrzeug AG Zentralschweiz in Kägiswil OW und die Küry Parkside AG in Rüschlikon ZH stellten dem AGVS ihre Werkstätten resp. Showrooms zur Verfügung. «Insgesamt 60 Lernende hatten sich für die Foto-Shootings beworben», sagt Olivier Maeder: «Und was mich besonders freut: Ziemlich genau die Hälfte davon waren Frauen.»

Jetzt bestellen und downloaden
Der Flyer (22-seitig, A6/5) kann per sofort im AGVS-Onlineshop bestellt werden.
Sämtliche Daten für den Druck von Plakaten A3, F4 und F12, für das Produzieren von Roll-ups (85 × 200 cm) und Beachflags (87 × 340 cm) sowie diverse Inseratvorlagen stehen zum Download zur Verfügung.
 

Praktisches Hilfsmittel: Das Schnuppertagebuch
Nach wie vor ist die Schnupperlehre gemäss Umfrage bei den Lehrabgängern der technischen Grundbildungen die wichtigste Entscheidungsgrundlage für die Berufswahl. Hierzu bietet der AGVS das Schnuppertagebuch für die technischen Grundbildungen in allen drei Landessprachen an; es kann kostenlos auf der Webseite heruntergeladen werden und enthält eine Programm-­Check­liste und vier Hausaufgaben, die dem Schnuppernden das Automobil im Alltag näher bringen sollen und ihn dazu auffordern, das Gelernte umzusetzen.

Ein Schnupperpraktikum ist nicht nur eine Chance für künftige Lernende, sondern auch für Garagisten. Wie ein Schnupperpraktikum ablaufen kann, erklärt der Leitfaden des AGVS.