Unsere Erfolgsgeschichten

Von Schweizermeisterschaften bis Berufs-WM – das Schweizer Autogewerbe macht im nationalen und internationalen Vergleich stets eine gute Figur. Unsere «Champions» sind auch Aushängeschild und ein Beitrag fürs Selbstbewusstsein einer ganzen Branche.
 


WorldSkills 2015 in Brasilien: Tolle Leistung von Jean Trotti

Ein Erfolg auch ohne die erhoffte Medaille: Das Team rund um Automobil-Mechatroniker und Schweizer-Berufsmeister Jean Trotti kehrt von den Berufsweltmeisterschaften in Brasilien mit dem Bewusstsein zurück, dass das Aus- und Weiterbildungsprogramm des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) auf dem richtigen Weg ist.

«Jean Trotti mit Platz 9 und Fabian Britt, der für das Fürstentum Liechtenstein antrat, mit Rang 13 haben einen fantastischen Job gemacht und hätten es verdient, eine Medaille zu gewinnen»: Olivier Maeder, Mitglied der AGVS-Geschäftsleitung und verantwortlich für den Bereich Aus- und Weiterbildung, zieht trotz verpasster Medaille eine positive Bilanz der WorldSkills 2015. Im direkten Vergleich mit Vertretern aus insgesamt 62 Ländern habe man festgestellt, dass der AGVS mit seiner konsequent auf Qualität und Nachhaltigkeit ausgerichteten Aus- und Weiterbildung auf dem richtigen Weg sei. «Durch den rasch fortschreitenden technologischen Wandel erfordern unsere Berufe immer höhere Qualifikationen», sagt Maeder, «diesem Umstand tragen wir permanent Rechnung, indem wir die Aus- und Weiterbildung laufend entsprechend anpassen.» Das trage gleichzeitig auch dazu bei, dass Berufe im Autogewerbe für Jugendliche, die in ihrem Leben etwas bewegen wollen, interessant bleiben – gemäss dem Motto «Autoberufe haben Zukunft».

Parallel zum technologischen Fortschritt verändert auch das Mobilitätsverhalten der Gesellschaft die Berufe im Autogewerbe – der Garagist wird immer mehr zum eigentlichen Mobilitäts- und Umweltberater, der seinen Kunden hilft, ihre Mobilität zu optimieren, die Umwelt zu schonen und dabei auch noch Geld zu sparen. Laut Maeder wird auch diesem Aspekt in der Aus- und Weiterbildung zunehmend Rechnung getragen.

In den vergangenen Jahren war Schweizer Autogewerbe ausgesprochen erfolgreich an internationalen Berufsmeisterschaften vertreten:  2011 gewann Flavio Helfenstein den Weltmeistertitel in London, 2013 holte Lukas Hediger an den Berufsweltmeisterschaften in Leipzig die Bronzemedaille.


Der Super-Mech: Wie der AGVS den Nachwuchs weltmeisterlich fördert

Das zweite Sonderheft der Weltwoche zum Thema Mobilität umfasst auch ein Porträt von Flavio Helfenstein, den Berufs-Weltmeister der Automobil-Mechatroniker 2011.

Neben Helfenstein, der in diesem Jahr den Familienbetrieb im luzernischen Hildisrieden mit seinem Bruder übernehmen wird, kommt im Artikel, der den Support des Verbands lobend erwähnt, auch Olivier Maeder zu Wort. Der Leiter Aus- und Weiterbildung beim AGVS erklärt dabei, weshalb Erfolge an Berufsweltmeisterschaften mehr als nur Prestige sind.

Ausserdem wirbt die Weltwoche im Sonderheft «Faszination Auto» auch für den AutoEnergieCheck und zitiert dabei Dario Cologna: «Genauso wie mich ein gutpräparierter Ski für eine schnelle Zeit in der Langlaufloipe unterstützt, hilft der AutoEnergieCheck den Autofahrern, die Treibstoffkosten zu senken und die Umwelt zu schonen.»
 


Jean Trotti gewinnt 5-Ländercup

Schweizer Handwerk ist Gold wert. Dies bewies Jean Trotti am 5-Ländercup 2014 in Bozen (ITA). Der Gewinner der SwissSkills 2014 siegte auch im 5-Ländercup der Automobil-Mechatroniker im Südtirol.

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Trotti wird damit die Schweiz im nächsten Jahr auch an den World Skills in Brasilien vertreten. Die ausgezeichnete Schweizer Mannschaftsbilanz runden Janik Leuenberger und Michael Ulrich mit den Rängen 5 und 7 ab.


SwissSkills 2014 - mit Perfektion und Detailliebe zum Sieg

Fünf Tage, vom 17. bis 21. September 2014, dauerten die Berufswettbewerbe an den SwissSkills auf dem BERNEXPO-Gelände. Es war der erste Anlass dieser Art in der Schweiz. Noch nie wurden bisher Meisterschaften in mehreren Berufen an ein und demselben Ort, geschweige denn in dieser Grössenordnung, durchgeführt. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen auch bei den Autoberufen. 30 Automobil-Mechatroniker fanden  sich in Bern für den Kampf um den Titel zusammen, 12 kämpften nach den Vorausscheidungen um den Schweizer Meistertitel.

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Die zwölf Finalisten im Kampf um den Titel des besten Schweizer Automobil-Mechatronikers.

Sonntag, 19 Uhr: Der Sieger steht nach drei Tagen schweisstreibenden Arbeiten fest: Er heisst Jean Trotti, und kommt aus Noréaz im Kanton Freiburg. «Die Finalisten hatten alle die gleichen Voraussetzungen, aber dieser Wettbewerb sucht die Perfektion. Die Details machen den Unterschied und dass man kämpft,» meinte Trotti am Sonntag nach der Siegerehrung.

Auf dem Podest standen auch Janik Leuenberger aus Madiswil mit der Silber- und Michael Ulrich aus Muotatal mit der Bronzemedaille. Für die sympathischen Gewinner der ersten beiden Plätze geht es nun an den 5-Länder-Wettkampf, der voraussichtlich im Januar im Südtirol stattfinden wird. Dabei wird unter den beiden auch der Schweizer Teilnehmer für die WorldSkills Competition (Berufsweltmeisterschaft) im August 2015 in Sâo Paolo erkoren.

Impressionen

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Lukas Hediger 2013: Ein «Lastwägeler» holt WM-Bronze

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Lukas Hediger aus Oberarth/SZ gehört weltweit zur Spitze in seinem Fach. Der Automobil-Mechatroniker (Fachrichtung Nutzfahrzeuge) hat an den Berufs-Weltmeisterschaften 2013 (WorldSkills Competitions) in Leipzig den dritten Rang erreicht. Mit seiner Leistung stellt er die Qualität der Ausbildung in den Betrieben des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) unter Beweis.

Mehr zur Erfolgsgeschichte von Lukas Hediger lesen Sie im «AUTOINSIDE»


WorldSkills Leipzig 2013: Wir waren dabei

 


Die Vereinigung Swiss-Skills hat die fantastischen Erinnerungen von den WorldSkills 2013 in Leipzig gesammelt. Es gibt auf der Seite sogar ein Interview mit Lukas Hediger zu hören.

Audio 1: Schweizermeister Lukas Hediger vor den WorldSkills 2013


Audio 2: Lukas Hediger ist Bronzemedaillengewinner an der Berufs-WM 2013

 

 


Flavio Helfenstein 2011: Das Schweizer Automobilgewerbe ist Weltmeister

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Das Jahr 2011 war ein ganz besonderes für das Schweizer Autogewerbe. An den WorldSkills in London sicherte sich Automobil-Mechatroniker Flavio Helfenstein aus Hildisrieden/LU den Weltmeistertitel.

 


«Über Scherben zum Sieg» titelte die NZZ


Sein WM-Titel eröffnete Flavio Helfenstein viele Kontakte und Möglichkeiten und machte ihn zum Sprachrohr des Nachwuchses seiner Branche. Unter anderem moderierte er zusammen mit Christa Rigozzi den Tag der Berufsbildung 2014 in Basel.

Beitrag im AUTOINSIDE 3/2014 [PDF]

 


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