Der Garagist als Partner im Dienste der Verkehrssicherheit

Garagisten leisten täglich einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit auf Schweizer Strassen. Wie gross der Beitrag ist, zeigt sich schon allein daran, dass 70% aller Automobilisten ihren Wagen zum Check bringen, bevor sie sich damit der Motorfahrzeugkontrolle (MFK) stellen.


Unsere Rolle

Die Rolle des Garagisten wird laufend vielfältiger. Es geht längst nicht mehr nur um die Beratung zum Fahrzeugkauf und die Werterhaltung des Fahrzeugs: Der Garagist ist zunehmend auch Mobilitäts- und Sicherheitsberater. Das bezieht sich sowohl auf die Sicherheit der Fahrzeuge an sich, als auch auf die Beratung und den Verkauf von sicherheitsrelevantem Zubehör wie z. B. Kindersitze, etc.


Fahrzeugwartung / Checks

Einer der wichtigsten Beiträge des Garagisten zur Sicherheit auf den Schweizer Strassen besteht in der regelmässigen Wartung der Fahrzeuge ihrer Kunden – nicht zuletzt im Hinblick auf die regelmässige Motorfahrzeugkontrolle (MFK) bei den kantonalen Strassenverkehrsämtern. Rund 70 % aller Automobilisten bringen ihr Fahrzeug im Vorfeld einer MFK zum Check zum Garagisten. Das erhöht nicht nur die Chance, die Kontrolle zu bestehen, sondern hilft auch bei der frühzeitigen Erkennung von sicherheitsrelevanten Mängeln.

In diesem Zusammenhang setzt sich der AGVS auch gegen die vom Bundesamt für Strassen ASTRA geplante Verlängerung der Prüfintervalle ein. Er hält diesen Schritt für eine unnötige Gefährdung der Sicherheit auf Schweizer Strassen und hat aus diesem Grund ein umfassendes Argumentarium verfasst.

Das Argumentarium des AGVS gegen die geplante Verlängerung der Prüfintervalle findest du hier.


Tuning

Eine ganze Reihe von Garagisten bietet legales und sicheres Tuning an. Damit vermeiden Fahrzeugbesitzer unnötige rechtliche und technische Probleme.

Aktuelle Informationen gibt es beim AGVS-Partner Dynamic Test Center AG

beim Automotive Testing and Engeneering Center der FAKT AG in Sennwald

sowie beim Auto Tuning & Design Verband Schweiz/Liechtenstein

 


Gesetzgebung

Eine regelmässige amtliche Prüfung der Fahrzeuge auf ihre Sicherheit und Fahrtüchtigkeit ist amtlich vorgeschrieben. Während die dafür vorgeschriebenen Intervalle vom Bund vorgegeben werden, ist die Prüfung Sache der kantonalen Strassenverkehrsämter. Die Intervalle betragen bei Personenwagen aktuell 4-3-2-2 Jahre, das heisst, dass ein Fahrzeug nach vier Jahren ein erstes Mal zur Motorfahrzeugkontrolle (MFK) aufgeboten wird.

Einige Kantone sind mit der Prüfung jedoch in Rückstand und fordern Fahrzeugbesitzer erst nach 5, 6 oder 7 Jahren zur ersten Kontrolle auf. Um diese sicherheitsrelevante Lücke zu schliessen, kann die periodische Prüfung oder Teile davon (Nachkontrollen) auch in AGVS-Mitgliederbetrieben oder anderen akkreditierten Prüfstellen durchgeführt werden.

Eine Übersicht über die Kantone, in denen eine Fahrzeugprüfung durch einen AGVS-Betrieb durchgeführt werden kann, findest du hier.

Die Website des Bundesamtes für Strassen ASTRA findest du hier.

Der AGVS wehrt sich gegen eine Verlängerung der MFK-Intervalle

Im Zusammenhang mit der amtlichen Prüfung der Fahrzeuge plant das Bundesamt für Strassen ASTRA eine Verlängerung der Prüfintervalle: Der AGVS wehrt sich aus Sorge um die Sicherheit auf den Schweizer Strassen gegen diesen Schritt und hat zur Begründung seiner Ablehnung ein umfassendes Argumentarium erstellt. Du findest es hier.


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